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Beschäftigung und Ausbildung in Werkstätten

 Beschäftigung in Tageseinrichtungen mit Tagesstruktur
Die Beschäftigung in Tageseinrichtungen mit Tagesstruktur richtet sich an Jugendliche (nach Beendigung der Schulpflicht) und Erwachsene mit intensiver geistiger, körperlicher, Sinnes- und⁄oder mehrfacher Behinderung. Die Unterstützungsleistung ist umfassend und erstreckt sich von der kontinuierlichen Anleitung und Aufsicht bis hin zur stellvertretenden Ausführung von Handlungen (im Besonderen in den Bereichen Kommunikation, Mobilität, Ernährung, Hygiene und Pflege). Die hohe Personaldichte, die Raumgestaltung und die Ausstattung der Einrichtung sind auf die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse der KundInnen abgestimmt.


 Beschäftigung in Tageswerkstätten produktiv⁄kreativ
Die kreative und produktive Beschäftigung in Tageswerkstätten richtet sich an Jugendliche (nach Beendigung der Schulpflicht) und Erwachsene mit geistiger, körperlicher, Sinnes- und⁄oder mehrfacher Behinderung. Die Tageswerkstätte bietet den KundInnen die aktive Teilnahme an kreativen und produktiven Arbeits- und Beschäftigungsprozessen mit Qualifizierungsmöglichkeiten an. Der Übergang zwischen kreativen und produktiven Arbeitsbereichen ist fließend und durchlässig. Die angebotenen Tätigkeitsfelder richten sich nach der Leistungsfähigkeit und den Interessen der KundInnen. Lebenspraktisches Training, Förder- und Bildungsangebote unterstützen die ganzheitliche Entwicklung der Person. Die Betreuung findet vorrangig in den Räumlichkeiten der Tageswerkstätte statt.


 Berufliche Eingliederung in Werkstätten
Die berufliche Eingliederung in Werkstätten ist eine Leistung zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Um das Ziel der Eingliederung in das Erwerbsleben zu erreichen, werden die vorhandenen Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten der Werkstätte zur Praxis und Erprobung, als Ausgangspunkt für Maßnahmen im Bereich persönlicher, sozialer und beruflicher Qualifizierung genutzt. Beratung sowie bei Bedarf die Möglichkeit externer Praktika und Weiterbildungsangebote sind Bestandteil der Dienstleistung. Den Abschluss bildet die Vermittlung auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz (mit Jobcoaching⁄Arbeitsassistenz).


 Anlehre
Die Anlehre ist eine individuelle Qualifizierungsmaßnahme der Lebenshilfe Region Judenburg zum "qualifizierten Gehilfen" ⁄ zur "qualifizierten Gehilfin". Entsprechend den Fähigkeiten der Auszubildenden wird die Anlehre in einem individuellen Zeitrahmen von maximal fünf Jahren angeboten. Die praktische und theoretische Wissensvermittlung erfolgt durch speziell ausgebildete FachtrainerInnen und wird durch verpflichtende Praktika in externen Wirtschaftsbetrieben ergänzt.
Ein wesentlicher Punkt der Ausbildung ist das Erlernen und Trainieren von Schlüsselqualifikationen, um zu einer reifen Arbeitshaltung zu gelangen und damit den Anforderungen in der freien Wirtschaft zu entsprechen. Das Ziel ist die berufliche und gesellschaftliche Integration.


 Berufsausbildungsassistenz zur Unterstützung der integrativen Berufsausbildung
Die Berufsausbildungsassistenz erörtert im Zuge ihrer Unterstützungstätigkeit sozialpädagogische, psychologische und didaktische Probleme von Personen, die ihr im Rahmen der integrativen Berufsausbildung anvertraut werden.
Vor Beginn der integrativen Berufsausbildung werden gemeinsam mit den dafür in Frage kommenden Personen bzw. den Erziehungsberechtigten und den Lehrbetrieben oder den besonderen selbstständigen Ausbildungseinrichtungen und unter Einbeziehung der Schulbehörde erster Instanz und des Schulerhalters die Ziele der integrativen Berufsausbildung festgelegt.

Zur Berufsausbildungsassistenz


 Berufliche Eingliederung - Arbeitstraining
Das Arbeitstraining ist eine Maßnahme, die Menschen mit Lernschwierigkeiten und⁄oder mehrfacher Behinderung vornehmlich durch Training in konkreten Arbeitssituationen befähigt, eine ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechende Arbeit zu finden und sie längerfristig erfolgreich in das Berufsleben integriert. Die Qualifizierung direkt am Arbeitsplatz ermöglicht behinderten Menschen eine bessere und effizientere Einarbeitung als Training, das nicht in der Realsituation stattfindet.
Arbeitstraining umfasst sowohl die Beratung über die mögliche Gestaltung des künftigen Erwerbslebens einschließlich der Erstellung eines vorläufigen Fähigkeitsprofils, als auch die Unterstützung bei der Suche geeigneter Praktikastellen zur Abklärung der persönlichen Interessen und Fertigkeiten. Die Dauer des Arbeitstrainings umfasst einen Zeitraum von maximal zwei Jahren.