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CHRONIK-BUCH jetzt erhältlich!
(Ehemalige) Vorstandsmitglieder, Eltern, ehrenamtliche HelferInnen, MitarbeiterInnen und KundInnen schildern ihre Erlebnisse aus der 35-jährigen Erfolgsgeschichte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
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Eine Chronik-Übersicht und Fotos aus vergangen Tagen bilden den Rahmen dieses 100-seitigen Buches mit dem Titel: 35 Jahre Lebenshilfe Bezirk Judenburg | Menschen erzählen...
Der Hauptteil besteht aus 20 Interviews mit Personen, die Anteil an der 35-jährigen Entstehungsgeschichte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg hatten bzw. noch immer haben.
Das Buch kann zu einem Preis von 15 Euro dirket im Vereinsbüro der Lebenshilfe Bezirk Judenburg (St.-Christophorus-Weg 15, 8750 Judenburg) erworben werden (Bürozeiten: Mo - Do jeweils von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr).
Auch Bestellungen sind möglich, unter Tel: +43 (0)3572 8329523 oder per Mail an: verein@lebenshilfe-judenburg.at
Leseprobe
(PDF-Datei, 598 KB)
Restaurant "Neuer Marktwirt" sucht Lehrlinge
Im Restaurant "Neuer Marktwirt" wird eine vollwertige Ausbildung im geschützten Rahmen ermöglicht. Zur Auswahl stehen die Lehrberufe Koch/Köchin und Restaurantfachmann/-frau, entweder als "verlängerbare Lehre" oder als "Teilqualifizierungslehre".
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Dein Ansprechpartner: Restaurantleiter Gerhard Thurner | Tel.: +43 (0)3572 44004
Auf der Webseite des "Neuen Marktwirt" erfährst du mehr!
Vortrag für ein besseres Miteinander
Unter dem Motto "Ich lasse mich nicht behindern - es ist normal, anders zu sein", hielt die Lebenshilfe Bezirk Judenburg am 10. Januar 2012 einen Vortrag an der HLW Fohnsdorf.
Nach wie vor haben Menschen mit Behinderung im Alltag mit erheblichen Barrieren zu kämpfen. Um ein besseres Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern, gaben die beiden KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, Linus Schark und Ulfried Rinnofner, Einblicke in ihr Leben und klärten über das Angebot des Dienstleitungsunternehmens Lebenshilfe Bezirk Judenburg auf.
Noch viel zu wenig hat es sich in unserem Bewusstsein etabliert, dass auch Menschen mit Behinderung für die Allgemeinheit wertvolle Leistungen erbringen können und ein integrativer Bestandteil der Gesellschaft sind. Aber warum fällt es so schwer, Menschen mit Behinderung nicht auszugrenzen? Vielleicht, weil wir es gewohnt sind, Menschen danach zu beurteilen, was sie nicht können? Aber wir sollten uns die Frage einmal anders stellen: Welche Fähigkeiten besitzt der Einzelne - trotz und wegen seiner Behinderung? Wir können von Menschen mit Behinderung viel lernen, zum Beispiel, dass Freude, Glücklich sein, Zufriedenheit und Erfolg nicht von Äußerlichkeiten, wie einer körperlichen Behinderung, oder einem unversehrten und intaktem Körper abhängen.
Die SchülerInnen der HLW Fohnsdorf waren jedenfalls begeistert, Einblicke in ein Leben mit Behinderung und in die Arbeit der Lebenshilfe Bezirk Judenburg bekommen zu haben. Die Einladung, sich den Werkstätten-Betrieb und den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung anzusehen, nahmen die Direktorin, Mag. Michaela Karner-Rasser, und die SchülerInnen gerne an.
Hervis-Aktion brachte der Lebenshilfe 500 Euro ein
Zwei Prozent des am 2. Dezember 2011 von Hervis Sports Fohnsdorf veranstalteten Abendeinkaufes gingen an die Lebenshilfe Bezirk Judenburg. Marktleiter Günther Schönbeck verdoppelte die Summe von knapp 250 Euro.
Den Einkäufen zahlreicher Stammkunden der Hervis-Filiale in der Arena am Waldfeld, und Marktleiter Günther Schönbeck, ist es zu verdanken, dass kurz vor Weihnachten 500 Euro an die Lebenshilfe gespendet werden konnten. Hervis-Markteiter Günther Schönbeck überreichte den symbolischen Scheck an Mag. Jörg Neumann, den kaufmännischen Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, der sich für die Idee und das soziale Engagement bedankte.
Am 2. Dezember lockte der Sportfachhändler mit Rabatten und einer Verlosung von Warenpreisen Stammkunden ins Geschäft. Auch die Lebenshilfe Bezirk Judenburg war an diesem Abend vor Ort. Sportreferentin Waltraud Cecon informierte Interessierte über den Erfolg des Schwimm-Teams bei den diesjährigen Special Olympics Weltsommerspielen in Athen. Sie wurde von Goldmedaillen-Gewinnerin Barbara Kogler begleitet, die allen stolz ihre Medaille präsentierte. Die Hervis-Aktion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Betriebsweihnachtsfeier 2011
Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg lud ihre MitarbeiterInnen am 16. Dezember 2011 zum vorweihnachtlichen Zusammensein ins Arbeiterheim Fohnsdorf.
Nach einem ereignisreichen Jahr, aber auch einem Jahr mit vielen neuen Eindrücken, gönnten sich Geschäftsführung, Vorstand und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg eine kleine Pause. Im Saal des Arbeiterheimes Fohnsdorf fand man das nötige Ambiente. Das Querflöten-Terzett der Musikschule Fohnsdorf sorgte mit Weihnachtsliedern für den musikalischen Rahmen.
Vereinsobmann Jürgen Zöhrer, der durch die Feier führte, konnte unter den Gästen Herta Spreitzer, Sozialreferentin der Gemeinde Judenburg, und Brigitte Wolfger, Vorsitzende des Familien- und Sozialausschusses der Gemeinde Fohnsdorf, begrüßen. Der pädagogische Geschäftsführer, Mag. Karlheinz Hirn, nahm in seiner Rede Bezug auf Ereignisse des heurigen Jahres und wies auf die Vergänglichkeit im Leben hin. Die abschließende Aufgabe des traditionellen Geschenke-Überreichens übernahm Mag. Jörg Neumann, kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
Nach dem offiziellen Teil eröffnete Obmann Jürgen Zöhrer das Buffet: Es war für jeden Geschmack etwas dabei - und mit vollem Bauch tratscht es sich leichter. Man lernte neue MitarbeiterInnen besser kennen und fand Gesprächsthemen auch außerhalb der Arbeit.
HLW-Maturaprojekt in Werkstätte Fohnsdorf präsentiert
Im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier am 13. Dezember 2011, stellten die beiden SchülerInnen Sabrina Dohr und David Traninger das Projekt "Winterzauber" vor.
In Kooperation mit KundInnen der beiden Lebenshilfe-Werkstätten Wasendorf und Fohnsdorf haben SchülerInnen der HLW Fohnsdorf den Bau und die Gestaltung von Vogelfutterhäuschen durchgeführt. Um das Projekt "Winterzauber" einem breiten Publikum vorstellen zu können, organisierte das Team der Werkstätte Fohnsdorf, unter der Leitung von Günter Schmidinger, einen Adventnachmittag für Eltern, Angehörige und Freunde der Lebenshilfe.
Sabrina Dohr und David Traninger berichteten von der Idee des Projektes und erzählten auch, dass dies nicht die erste Zusammenarbeit zwischen HLW Fohnsdorf und Lebenshilfe Bezirk Judenburg gewesen sei. Bereits im vergangenen Jahr konnte gemeinsam der Computer-Kurs "Fit am PC" für SeniorInnen auf die Beine gestellt werden. Die zahlreichen Gäste waren beeindruckt von der Professionalität, der Kreativität und dem Engagement der SchülerInnen und Lebenshilfe-KundInnen.
Alles in allem war es ein gemütlicher Adventnachmittag. Die Anwesenden wurden mit Keksen, Kaffee und Punsch verwöhnt. Für die weihnachtliche Stimmung sorgte Sängerin Eveline Schauer. Natürlich konnte man an die Vogelfutterhäuschen auch vor Ort kaufen. Der gesamte Reinerlös kommt den Lebenshilfe-Werkstätten Wasendorf und Fohnsdorf zugute.
Weihnachtliche Stimmung bei Vereinsfeier mit KundInnen
Am Nachmittag des 11. Dezember 2011 erklangen Weihnachtslieder aus dem Saal der Wirtschaftkammer in Judenburg.
Die KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg feierten gemeinsam mit Eltern und Verwandten, den BetreuerInnen, den Vorstandsmitgliedern, Bürgermeister Hannes Dolleschall und Pfarrer Gottfried Lammer Weihnachten. Die Moderation des Nachmittages übernahm Obmann-Stellvertreterin Sandra Rinofner. Sie begrüßte die Gäste und bat anschließen das Blockflötenquartett der Fohnsdorfer Musikschule, unter der Leitung von Gerhard Bucher, um ihren Beitrag.
Die weitere musikalische Umrahmung der Feier übernahmen die SängerInnen der Gruppe "Oberweger KlangArt". Der Reigen ihrer Darbietung reichte von "Little Drummer Boy" bis "Süßer die Glocken nie klingen". Die Anwesenden wurden zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen aufgefordert und so mancher konnte sich dem Rhythmus der Musik nicht entziehen. Und natürlich dürfen bei einer Weihnachtsfeier die Geschenke nicht fehlen. Die Freude über die Packerl war den KundInnen ins Gesicht geschrieben und gemeinsam ließ man den Nachmittag bei Kuchen und Keksen und ausklingen.
Volksschule Weißkirchen sammelte Geld für Lebenshilfe
Am 6. Dezember 2011 konnte Schuldirektor Mag. Klaus Raffold 1.565 Euro an den Obmann der Lebenshilfe Bezirk Judenburg übergeben.
In den vergangenen Wochen sammelten die Kinder der Volksschule Weißkirchen bei Eltern, Verwandten und Bekannten Geld für die Lebenshilfe Bezirk Judenburg. Für die Kinder zählte jeder Cent und so konnte ein Betrag in der Höhe von 1.565 Euro überreicht werden, der Menschen mit Behinderung zugutekommt. Bei der Scheckübergabe zeigte sich Schuldirektor Mag. Klaus Raffold sehr erfreut über das Engagement seiner SchülerInnen. Er betonte, dass solch eine Spendenaktion sicherlich im Sinne des Heiligen Nikolauses gewesen sei.
Jürgen Zöhrer, Obmann der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, nahm den Scheck dankbar entgegen und lud die Kindern ein, die Lebenshilfe-Werkstätte Zeltweg zu besuchen. Dort können sie bei einer kleinen Jause miterleben, wie Menschen mit Behinderung Web- und Töpferprodukte erzeugen.
Auch die Firma "Stadlober Brennstoffe" - der Nahversorger für Treibstoff, Heizöl und Pellets in Fohnsdorf - spendete zu Gunsten der Lebenshilfe. Mit 150 Euro unterstützt Geschäftsführer Karl Stadlober die Weihnachtsfeier der Behinderteneinrichtung.
Percussion-Workshop mit Edison Tadeu in Werkstätte Fohnsdorf
Im Rahmen des wöchentlichen Aktionsnachmittages lud die Trommel-Gruppe der Werkstätte Fohnsdorf den Percussionisten Edison Tadeus (kurz E.T.) zu sich ein.
Ging man am Nachmittag des 1. Dezember 2011 in der Nähe der Werkstätte Fohnsdorf spazieren, so war das Trommeln aus dem Gebäudeinneren nicht zu überhören. Verantwortlich dafür, ein Percussion-Workshop mit dem gebürtigen Brasilianer Edison Tadeu. Die Trommel-Gruppe der Werkstätte, unter der Leitung von Betreuerin Waltraud Traninger, studierte gemeinsam einen Rhythmus ein. Mitzählen, Klatschen und schließlich Trommeln, bereitete den KundInnen sichtlich viel Spaß.
"Die falsche Frau Percht" feierte Premiere bei Lebenshilfe
Am 23. November 2011 trieben in der Lebenshilfe-Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) Kreaturen der Hölle ihr schaurig-schönes Unwesen.
Der Tag begann friedlich. Die Vorbereitungen für die Adventausstellung liefen auf Hochtouren und bereits am Vormittag erwartete man die ersten Gäste. Die selbst produzierten Produkte aus Gärtnerei und Küche fanden reißenden Absatz, bereits um 15 Uhr war die Ausstellung ausverkauft. Danach hieß es für alle "ab nach draußen".
Kinderaugen fingen an zu leuchten, als die Geschichte vom Heiligen Nikolaus erzählt wurde. Dieser brachte Süßigkeiten für die (braven) Kinder und auch die Erwachsenen fühlten sich in ihre Kindheit zurück versetzt. Die anschließende Darbietung der St. Peterer Hammerperchten, unter der Führung von Obmann Christian Rücker, ließ so Manchem Schauer über den Rücken laufen. Dämonische Gestalten mit zotteligem Fell und langen Hörnern spielten bei der Premiere des Stückes "Die falsche Frau Percht" zwar nur Nebenrollen, aber sie waren es, die bei der Feuer-Show die Blicke auf sich zogen.
Und wem jetzt noch nicht warm war, der konnte das abschließende Treiben der Perchten bei Glühwein und Gulaschsuppe verfolgen.
Im Produkt-Newsletter DEZEMBER
der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) finden Sie GESCHENKIDEEN FÜR WEIHNACHTEN.
Lebenshilfe Bezirk Judenburg trauert um Gründerin
Frau Helga Harb-Schmid, die vor 35 Jahren gemeinsam mit betroffenen Eltern die Lebenshilfe Bezirk Judenburg gegründet hat, ist am 7. November 2011 im 82. Lebensjahr verstorben.
Helga Harb-Schmid, selbst Mutter von behinderten Kindern, suchte Mitte der 70er Jahre nach speziellen Fördermöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung nach der Schulpflicht. In der gesamten Obersteiermark gab es damals keine einzige Einrichtung, in der diese Menschen betreut wurden. Das nahm Frau Harb-Schmid zum Anlass, eine Gruppe Betroffener um sich zu sammeln, denen allen eines gemeinsam war, in ihren Familien oder im engeren Verwandtenkreis lebten Menschen mit Behinderung, die Unterstützung benötigten. Der Startschuss für den Verein Lebenshilfe - Sektion Murtal war 1976 gefallen.
Frau Harb-Schmid wurde zur geschäftsführenden Obfrau ernannt und bis zur Eröffnung des ersten Tagesheimes im Jahr 1979 war es ein langer Weg. Unzählige freiwillige Arbeitsstunden im Verwaltungsbereich und im pädagogischen Bereich wurden von der Initiatorin und ihren HelferInnen geleistet. Vor allem dem unermüdlichen Einsatz von Frau Harb-Schmid ist es zu verdanken, dass 1979 erstmals 14 Menschen mit Behinderung in einer Tageswerkstätte im Pfarrheim Maria Buch betreut werden konnten.
Leiterin Helga Harb-Schmid eröffnete die erste Tageswerkstätte im Bezirk mit folgenden Worten: "Ein großartiges Projekt wird 1979, im Jahr des Kindes, in Maria Buch bei Judenburg verwirklicht!"
Und viele großartige Projekte folgten. 1981 rief Frau Harb-Schmid die Jungeltern-Initiative ins Leben. Das Ziel war der Aufbau eines Heilpädagogischen Kindergartens in Judenburg um somit die Frühförderung von Kleinkindern zu gewährleisten. Mit dem Ankauf und Umbau eines Zweifamilienhauses am St.-Christophorus-Weg in Judenburg, welches 1986 als Wohnheim eröffnet wurde, endete die aktive Zeit von Frau Harb-Schmid als geschäftsführende Obfrau der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
Bis heute hat sich die Lebenshilfe Bezirk Judenburg, nicht zuletzt durch das Wirken von Frau Harb-Schmid während der Pionier- und Aufbauphase, zu einem professionellen Dienstleistungsunternehmen entwickelt, welches derzeit 178 Menschen mit Behinderung unterstützt.
Regionale Betriebe für gelebte Integration belohnt
Schöne Anerkennung für die Tischlerei Reif in Oberwölz und den Merkur Markt in Judenburg. Sie erhielten den Integrationspreis 2011, den die Joballianz Steiermark vergibt. Bericht Christine Köck
Den Integrationspreis erhalten Unternehmen, die sich besonders für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Diese Anerkennung ist auch für die Berufsausbildungsassistenz ein positives Zeichen dafür, dass Leistung ein relativer Wert ist. Oberflächlich betrachtet - denn unscheinbare Dinge können auch einen unschätzbaren Wert darstellen. Die Umsetzung der Berufsausbildung wird in diesen Firmen verantwortungsvoll betrieben. Die Berufsausbildungsassistenz leistet begleitende Unterstützung für "unsere" Lehrlinge und "unsere" Betriebe.
Freude herrscht bei den Ausgezeichneten. Albert Reif aus Oberwölz: "Wir haben immer Lehrlinge ausgebildet, meistens zwei pro Jahr. Wir haben vor vier Jahren begonnen, Lehrlinge in der integrativen Berufsausbildung aufzunehmen, weil wir damals niemanden gefunden haben. Bis jetzt haben wir die besten Erfahrungen gemacht." Familie Reif beschäftigt elf Mitarbeiter in ihrer Tischlerei. In diesem Betrieb wird Inklusion gelebt, weshalb, nur so nebenbei bemerkt, vier von den beschäftigten Mitarbeitern, genau so wie die sieben anderen Mitarbeiter, diese Inklusion miterleben dürfen.
Im Merkur Markt Judenburg sind drei Menschen mit Behinderung beschäftigt. "Ich habe so einen guten Teamgeist, wie er bei uns herrscht, in meinem gesamten Arbeitsleben bisher noch nicht erlebt", erklärt Marktleiterin Bettina Witschnig. Sie sei stolz darauf, Leiterin dieses tollen Teams zu sein: "Die Reaktionen unserer Kunden sind durchwegs positiv." In erster Linie handle es sich im Merkur Markt Judenburg um Stammkunden. Bei der Weihnachtsfeier werde überdies von den MitarbeiterInnen jedes Jahr ein namhafter Betrag für eine sozial schwache Familie oder für das St. Anna-Kinderspital gespendet.
Vielen Dank und herzliche Gratulation von der Berufsausbildungsassistenz! Unser Dank gilt den Betrieben, ihren Mitarbeitern und allen die mitarbeiten, einem guten Gelingen im Sinne der Inklusion beizutragen.
KundInnen nahmen am 9. bauMax-Aktionstag teil
Unter dem Motto "Es gibt einen Ort, an dem keine Barrieren existieren", veranstaltete bauMax am 12. Oktober 2011 einen Tag für Menschen mit Behinderung.
In der bauMax-Filiale in Judenburg hatten neun KundInnen der Lebenshilfe einen Tag lang die Möglichkeit, die Arbeitswelt in der Praxis zu erleben. Im Vordergrund stand dabei nicht nur das Hineinschnuppern in verschiedene Aufgaben, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen. Die insgesamt neun KundInnen aus den Werkstätten Fohnsdorf, Kohlplatz und Wasendorf wurden von bauMax mit T-Shirts eingekleidet und erhielten Arbeiten in den unterschiedlichsten Abteilungen.
Der Arbeitstag im Baumarkt in Judenburg war sehr abwechslungsreich: Vom Auspacken der Ware über das Einräumen der Regale bis hin zum Saubermachen der ausgestellten Artikel. Abschließend überreichte Marktleiter August Brunner allen fleißigen HelferInnen Urkunden und lud zum Aktionstag im nächsten Jahr ein.
KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg haben aber nicht nur im Rahmen des Aktionstages die Möglichkeit im Baumarkt mitzuarbeiten, immer wieder werden auch Praktika absolviert. Dass ein Praktikum in einer Firma oft der erste Schritt in den ersten Arbeitsmarkt sein kann, zeigt sich am Beispiel einer ehemaligen Kundin der Lebenshilfe Bezirk Judenburg. Ihr gelang es kürzlich eine feste Anstellung in dieser Branche zu bekommen.
Neue Anlehre der Lebenshilfe Bezirk Judenburg vorgestellt
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, am 4. Oktober 2011, präsentierte Standortleiterin Judith Pittner-Hirn die neue Anlehre zum⁄zur qualifizierten Hauswirtschaftshelfer⁄in der Werkstätte Grünhübl.
Nach dem offiziellen Teil der Berichterstattung durch Vereinsobmann Jürgen Zöhrer, Kassier Johannes Pernthaler und Rechnungsprüferin Dr. Sonja Mosser, erklärte Standortleiterin Judith Pittner-Hirn das Konzept der neuen Anlehre zum⁄zur qualifizierten Hauswirtschaftshelfer⁄in, welches seit September 2011 in der Werkstätte Grünhübl umgesetzt wird.
An dieser individuellen Qualifizierungsmaßnahme der Lebenshilfe Bezirk Judenburg nehmen derzeit 19 KundInnen teil. Während einer insgesamt vierjährigen Ausbildung erlernen Menschen mit Behinderung praxisbezogene Arbeiten in der hauseigenen Wäscherei, der Küche und der Außenanlage. In theoretischen Fächern wie Fachkunde, Umwelttechnik, Mathematik oder Deutsch werden den KundInnen individuell angepasste Inhalte vermittelt.
Die KundInnen standen auch bei den SportlerInnen-Ehrung im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Bürgermeister Hannes Dolleschall erkannte Mag. Karlheinz Hirn die ausgezeichneten Leistungen an. Die Schwimmerinnen Martina Berger und Barbara Kogler wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme an den diesjährigen Weltsommerspielen von Special Olympics in Athen geehrt. Erfolg hatten auch Hannes Cebul, Manfred Kaiser, Gerhard Koch und Wolfgang Leitner bei den heurigen Lungauer Langlauftagen. Den Abschluss des Abends bildeten Ehrungen langjähriger MitarbeiterInnen und KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
Neuer kaufmännischer Geschäftsführer bei der Lebenshilfe Bezirk Judenburg
Mit 1. September 2011 übernahm Mag. Jörg Neumann die Funktion des kaufmännischen Geschäftsführers der Lebenshilfe Bezirk Judenburg Gemeinnützige GmbH.
Der 46-jährige Grazer studierte Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität. Neben seiner Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, absolviert Mag. Jörg Neumann derzeit den MBA (Master of Business Administration) für Sozialmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zuvor war er 20 Jahre lang Wirtschaftsleiter des Afro-Asiatischen Institutes und der Katholischen Hochschulgemeinde Graz.
In seiner neuen Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg arbeitet er zusammen mit dem pädagogischen Geschäftsführer Mag. Karlheinz Hirn an der Fortsetzung der 35jährigen Erfolgsgeschichte der Lebenshilfe Judenburg.
Privat ist Jörg Neumann verheiratet und Vater von drei Kindern.
Mag. Johannes Müller, der mit Ende August 2011 alle Agenden an Mag. Jörg Neumann übergab, schied auf eigenen Wunsch aus dem Dienstleistungsunternehmen aus.
Mag. Jörg Neumann:Foto und Kontakt
KundInnen tanzten "ein paar Schritte zurück"
Im Rahmen des Judenburger Sommers fand am 20. August eine Tanzveranstaltung der besonderen Art statt. Denn Menschen mit besonderen Bedürfnissen begeisterten das Publikum.
Beim gemeinsamen Tanz-Abend hatten sechs KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg die Möglichkeit, mit AkteurInnen der "idance company", KundInnen der Lebenshilfe Knittelfeld und der Simultania Liechtenstein an dem Projekt "Ein paar Schritte zurück" mitzuwirken. Die "idance company" schafft es mit diesem Projekt, über die Kunst des Tanzens und des gesprochenen Wortes Brücken zu bauen und Grenzen zu überwinden. Bereits seit 2008 versammelt die künstlerische Leiterin der "idance company", Beata Vavken, in ihrem Team auch TänzerInnen, die mit dem Downsyndrom geboren wurden.
Der erste Teil des Abends im Veranstaltungszentrum Judenburg stand ganz im Zeichen der TänzerInnen mit Downsyndrom. Diese wurden bei ihren Darbietungen von Gedichten des Schriftstellers Peter Turrini begleitet. Nach einer kurzen Pause erlebte das Publikum eine Vielfalt an verschiedenen Tanzstilen, welche die KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg bei diversen Kursen der Tanzschule Dietrich erlernt hatten.
Die Freude am Tanz und an der Bewegung war bis in die letzten Ecken des Saales spürbar. Abschließend erhielten alle Mitwirkenden von der Gemeinde Judenburg eine weiße Rose und einen kleinen Geldbetrag als Zeichen der Anerkennung. Die KundInnen der regionalen Behinderteneinrichtungen wurden außerdem noch zu einem Essen eingeladen.
Boccia-Turnier: Rollende Kugeln im Zentrum
Am 12. Juli 2011 fand zum zweiten Mal in Folge das Boccia-Turnier der Lebenshilfe Bezirk Judenburg am Sportplatz der Hauptschule Pöls statt.
Begeisterung, Siegeswillen und vor allem Freude an der Bewegung verspürte man am 12. Juli am Sportplatz der Hauptschule Pöls, als es wieder darum ging, die Boccia-Kugeln möglichst nahe an der kleinen Zielkugel zu platzieren. Fünfzehn 4er-Mannschaften, elf 2er-Mannschaften und drei Betreuermannschaften gingen ins Rennen um die heißbegehrten Medaillen.
Spiel und Spaß standen im Vordergrund; aber natürlich will ein Turnier mit insgesamt 94 TeilnehmerInnen auch gut vorbereitet sein. Angelika Horn und ihre MitarbeiterInnen vom Wohnhaus Judenburg übernahmen die Organisation und waren vor Ort sowohl für den Spielverlauf als auch die Einhaltung der Spielregeln verantwortlich.
Ums Spielen drehte sich auch alles beim sogenannten Rahmenprogramm. Jeder konnte mitmachen und seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. "Schneller! Höher! Weiter!" lautete das Motto beim Stelzengehen, Schibrettlauf, Ringwerfen, Baumstammwerfen oder Darts.
Ein gesunder Ehrgeiz, aber auch die Freude am Erfolg der anderen, prägten den Verlauf des Turniers; und mit Stolz nahmen alle SpielerInnen im Rahmen der Siegerehrung ihre Medaillen und Urkunden für eine erfolgreiche Teilnahme in Empfang. Aber nichts desto trotz muss es bei einem Turnier auch Sieger geben und diese sind:
4er-Mannschaften: Edith Landegger, Waltraud Sterlinger, Josef Schäfer, Rudi Pilz
2er-Mannschaften: Michael Kegelj, Lukas Riess
Betreuermannschaften: Andreas Dornigg, Markus Rinner, David Kienberger, Keke Platzer
Special Olympics Athen 2011 - Barbara Kogler holte GOLD
Barbara Kogler und Martina Berger, Schwimmerinnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, nahmen erfolgreich an den 13. Weltsommerspielen (25.06 - 04.07.2011) in Athen teil.
Das Schwimm-Team der Lebenshilfe Bezirk Judenburg kehrte mit einer Goldmedaille im Bewerb 50m Freistil und einem 5. Platz in der 25m Staffel aus Athen zurück. Martina Berger erreichte in einer der stärksten Leistungsgruppen im Bewerb 50m Freistil zusätzlich den guten 6. Platz. Hier
finden Sie alle Fotos (von der Eröffnungsfeier bis zur Abschlussfeier).
Auf der Facebook-Seite der Lebenshilfe Bezirk Judenburg
finden Sie Kurz-Infos, Fotos (direkt aus Athen!) und Glückwünsche der Fans.
Die Marktgemeinde Weißkirchen organisierte am Freitag, den 8. Juli für die beiden "Olympionikinnen" einen großen Empfang. Hier
finden Sie den Bericht und Fotos vom Empfang.
Lesen Sie hier
den Artikel in der Murtaler Zeitung.
Am Montag, den 11. Juli 2011 wurde die österreichische Delegation der Special Olympics Weltsommerspiele Athen 2011 von den Österreichischen Lotterien zu einem Empfang geladen. Anschließend ging es zum Empfang des Bundespräsidenten in die Hofburg. Natürlich war auch das Schwimm-Team der Lebenshilfe Bezirk Judenburg mit dabei! (Fotos finden Sie auf Seite 2 der Bildergalerie links oben).
Insgesamt holte das Österreich-Team 91 Medaillen (24 Gold, 34 Silber, 33 Bronze). Alle Infos (Tagebuch, Medaillen-Spiegel...) finden Sie auf der Webseite von Special Olympics Österreich
.
Info-Folder
In diesem Folder finden Sie alle Informationen über das Schwimm-Team der Lebenshilfe Bezirk Judenburg. (PDF-Datei, 5236 KB)
35 Jahre für Menschen mit Behinderung
Am Freitag, den 10. Juni 2011, beging die Lebenshilfe Bezirk Judenburg ihr 35-Jahr-Jubiläum und das Restaurant "Neuer Marktwirt" wurde offiziell aus der Taufe gehoben.
Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Das dachten sich auch KundInnen, Eltern und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg. Denn am 10. Juni 2011 wurde nicht nur der 35ste Geburtstag der Behinderteneinrichtung gefeiert, sondern auch das Restaurant "Neuer Marktwirt" offiziell eröffnet. In dem Ausbildungsbetrieb für KöchInnen und Restaurantfachmänner/-frauen haben derzeit 12 Jugendliche die Möglichkeit, eine integrative Lehre zu absolvieren. Und "betriebliche Ausbildung und Lehre", war auch das Thema einer einstündigen Podiumsdiskussion im "Neuen Marktwirt", an der 45 geladene Gäste teilnahmen.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Landesrat Siegfried Schrittwieser diskutierten mit Vertretern der Wirtschaftskammer, des AMS, der Gemeindepolitik, der Wirtschaft und Betroffenen über betriebliche Ausbildung. Und während man im Restaurant über Zukunftsfelder der Facharbeit, betriebliche Erfahrungen und die Zukunftsperspektiven der Ausbildung in Unternehmen sprach, nahm das eigentliche Jubiläumsfest am großen Parkplatz vor dem Restaurant seinen Lauf.
Alle Gäste hatten die Möglichkeit an Spiele-Stationen Ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Man musste unter anderem die richtige Anzahl an Bierkapseln schätzen, brennende Kerzen mit einer Wasserpistole löschen oder einen Duft erraten und konnte somit an der großen Tombola teilnehmen, bei der am Nachmittag 20 Preise verlost wurden. Im Festzelt, das insgesamt 400 Personen Platz bot, sorgte die Band "Grenzenlos" für Stimmung.
Natürlich dürfen an einem Tag wie diesem Grußwort und Glückwünsche der Ehrengäste nicht fehlen. Unter den Gratulanten Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Landesrat Siegfried Schrittwieser und Lebenshilfepräsident der Steiermark, Wilfried Schindler. Obmann Jürgen Zöhrer ging in seiner Rede auf die 35-jährige Geschichte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg ein und verlieh gemeinsam mit Sozialminister Hundstorfer und Landesrat Schrittwieser die Ehrenobfrauschaft an SDir. Michaela Eisbacher. Heidemarie Cebul und Robert Kremser wurden für ihre 35- bzw. 34-jährige Tätigkeit im Verein der Lebenshilfe Bezirk Judenburg geehrt. Abschließend erhielten auch jene fünf KundInnen, die seit Beginn in Einrichtungen der Lebenshilfe Bezirk betreut werden, eine Ehrung.
Lesen Sie hier
einen Bericht der Kleinen Zeitung.
Lesen Sie hier
einen Bericht der Murtaler Zeitung.
Lesen Sie hier
den Bericht der Obersteirischen Nachrichten.
Bocciaturnier in Tirol - wir waren dabei!
Am 16. Mai 2011 fuhren neun KundInnen und drei Betreuerinnen vom Wohnhaus Judenburg und Fohnsdorf ins Ötztal, um an den Bocciameisterschaften von Special Olympics Österreich (17. Mai bis 20. Mai 2011) teilzunehmen. Ein Erlebnisbericht von Karoline Wascher, Melanie Scheucher und Jacqueline Wassink.
Gleich am ersten Tag des Sportereignisses stürzte Markus im Hotelzimmer und brach sich den Fuß. Im Krankenhaus Landeck wurde er versorgt und am späten Nachmittag mit der Rettung nach Judenburg zurückgebracht, wo er noch in derselben Woche operiert wurde. Wir wünschen ihm gute Besserung!
Dienstagabend wurden die Meisterschaften offiziell eröffnet. Ilse und Ferdinand trugen die Steiermark-Fahne und das Steiermark-Schild. Es gab Musik und zwei lustige Clowns. Bei den Meisterschaften waren unsere SportlerInnen sehr erfolgreich: Margot und Ilse holten sich die Goldmedaille im Damendoppelbewerb. Margot belegte außerdem im Einzelbewerb den zweiten Platz. Michael und Ferdinand sicherten sich nach einem spannenden Semifinale die Bronzemedaille im Herrendoppelbewerb. Bronze gab es auch für Traude, Melitta, Gerhild und Sigi im Mannschaftsbewerb. Wir gratulieren unseren SportlerInnen ganz herzlich zu diesen ausgezeichneten Leistungen!
Das Wetter war die ganze Woche schön und auch die Verpflegung war sehr gut. Im Hotel gab es ein Frühstücksbuffet und das Mittag- und Abendessen wurde im Sportareal "Area 47" serviert. In der Mittagspause und am Abend sind wir oft auf der Terrasse gesessen. Wir haben viel Spaß gehabt und die tolle Umgebung genossen.
Am Freitag, nach dem Unified-Mannschaftsbewerb und der Siegerehrung, fuhren wir um 14.30 Uhr wieder Richtung Judenburg. Um ungefähr 21.30 Uhr waren alle KundInnen, müde aber glücklich, wieder daheim.
BGF-Abschluss(fest) - ein voller Erfolg
Das BGF-Team der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, unter der Leitung von Astrid Lierzer, lud am 19. Mai 2011 zum Abschlussfest in den Garten der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau).
Was bedeutet "Betriebliche Gesundheitsförderung"? Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann erreicht werden durch Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung und Stärkung persönlicher Kompetenzen. Diese drei Maßnahmenpakete wurden auch während der zweieinhalbjährigen Laufzeit des BGF-Projektes in der Lebenshilfe Bezirk Judenburg umgesetzt.
Arbeitspsychologin Mag. Andrea Blattner wertete anhand von MitarbeiterInnen-Befragung (eine zu Beginn des Projektes, im Frühjahr 2009, und eine am Ende des Projektes, im Frühjahr 2011) IST-Stand, Veränderungen und erreichte Ziele aus und präsentierte im Rahmen des Abschlussfestes das Ergebnis. Sie überraschte die anwesenden Gäste nicht nur mit einem unglaublich hohen Prozentsatz in der Teilnehmer-Statistik, sondern auch mit einer durchwegs positiven Projektbewertung.
Doch was ist ein positiver Abschluss eines Gesundheits-Projektes ohne Blick in die Zukunft? Mag. Christina Finding, zuständig für den Bereich "Betriebliche Gesundheitsförderung" in der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse, verwies auf die Wichtigkeit, die erreichten Ziele weiter zu verfolgen und die Ressourcen der MitarbeiterInnen im Betrieb zu nützen und weiter auszubauen. Und schließlich sind es auch die MitarbeiterInnen und deren körperliche und seelische Gesundheit, die der Lebenshilfe Bezirk Judenburg am Herzen liegen – so der kaufmännische Geschäftsführer, Mag. Johannes Müller, in seiner Rede.
Auch die Tombola-Preise waren im Bewusstsein des Gesundheits-Gedankens gewählt. Betriebsrätin Petra Galler und Projektleiterin Astrid Lierzer verlosten unter anderem Gutscheine für Fensterputzen, Wäschewaschen, einen Thermen-Tag oder ein 4-Gänge-Menü. Moderator Mag. Gernot Esser (Vizebürgermeister der Gemeinde Pöls), eröffnete abschließend mit den passenden Worten "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen" das Buffet.
Wir trauern um unsere langjährige Mitarbeiterin Elisabeth Bammer
Elisabeth Bammer verstarb am 16. Mai 2011. Sie war 18 Jahre lang in der Lebenshilfe Bezirk Judenburg tätig. Ihr Aufgabenfeld umfasste das Telebanking, die Telefonvermittlung und sie arbeitet als Schreibkraft in der Zentralen Verwaltung.
Eltern erzählen über ihr Leben mit einem behinderten Kind
In insgesamt neun Interviews und Berichten, erzählen Eltern, deren Töchter und Söhne verschiedene Leistungen in Einrichtungen vier steirischer Lebenshilfen (Feldbach, Hartberg, Radkersburg und Trofaiach) in Anspruch nehmen, über sich und ihre Kinder (mit Behinderung).
Hier
die komplette Broschüre zum Downloaden. (PDF-Datei, 577 KB)
HAK-Schüler veranstalteten Oster-Spiele im Wohnhaus Pöls
Die Projektgruppe "Let’s start the easter games" der HAK Judenburg, unter der Leitung von Rene Hallmann, organisierte am 14. April 2011 einen Spiele-Tag mit BewohnerInnen des Wohnhauses Pöls.
Urkunden, Medaillen, Stationspässe, Jause und Osternester - alles wurde von den Schülern der Projektgruppe vorbereitet: der Tag war ein voller Erfolg. Bevor es ans Spielen ging, konnten sich alle erst mal bei Kaffee und Kuchen kennenlernen. Als dann die Rede von einer Osternestsuche im Garten war, hielt es die BewohnerInnen nicht mehr auf ihren Stühlen. Während die einen mit der Osternestsuche beschäftigt waren, bauten die Schüler die Spiele-Stationen auf.
Zurück von der Osternestsuche, konnten es die TeilnehmerInnen kaum erwarten, sich im "UNO", "Mensch ärgere dich nicht", "Memory" und "Pferderennen" zu messen. Alle absolvierten die einzelnen Spiele bis zum Schluss mit Eifer und Begeisterung. Bevor die Siegerehrung vorgenommen wurde, ließen sich Schüler und BewohnerInnen gemeinsam die vorbereitete Jause schmecken.
Abschließend ging es dann endlich an die heißersehnte Verteilung der Urkunden und Medaillen. Jede(r) TeilnehmerIn wurde ausgezeichnet und präsentierte sich stolz für ein Foto mit den projektverantwortlichen Schülern der HAK Judenburg.
Schrittwieser will Lebenshilfen "aufrechten Ganges" besuchen
Im Zuge seiner Steiermark-Tour stellte sich der 2. Landeshauptmannstellvertreter und Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser in Judenburg einer Diskussion mit Vertretern der Behinderten-Organisationen aus dem Raum Oberes Murtal.
Am Abend des 11. April 2011 füllte sich der "Grüne Saal" des Judenburger \Zentrum bis auf den letzten Platz mit zum Teil aufgebrachten Menschen. Sie waren fest entschlossen, Landesrat Siegfried Schrittwieser zu den geplanten Kürzungen im Sozialbereich zur Rede zu stellen. Etwa 40 KundInnen und BetreuerInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg waren gekommen, um an der Veranstaltung und anschließenden Diskussion teilzunehmen.
Nach einer fast einstündigen Fach-Präsentation des SPÖ-Politikers, in der er die Eckdaten zu den Konsolidierungen im Doppelbudget 2011/2012 in den Bereichen "Soziales und Arbeit", "Erneuerbare Energien" und "Wohnhaussanierung" vortrug, kamen endlich die Betroffenen zu Wort. Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar übernahm die Moderation.
Auch StandortleiterInnen, BetreuerInnen und KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg beteiligten sich an der Diskussion. Auf die sehr konkreten Fragen, wie zum Beispiel jene der Standortleiterin des Wohnhauses Judenburg, betreffend der massiven, geplanten Kürzungen des Betreuungsschlüssels im Vollzeitbetreuten Wohnen, antwortete Schrittwieser: "Wir müssen jetzt die Begutachtungsfrist der ausgeschickten LEVO abwarten. Die Lebenshilfe Judenburg wird sicher eine Stellungnahme dazu verfasst haben, oder? ... Geben Sie mir nach Ablauf der Begutachtungsfrist Zeit und ich verspreche, ich werde besondere Härten ausgleichen."
Die Obmann-Stellvertreterin des Vereins Lebenshilfe Bezirk Judenburg, Frau Sandra Rinofner, sprach Schrittwieser auf ihren persönlichen Fall an: Sie ist Mutter eines behinderten Kindes und ist mit 150 gewährleisteten Pflegestunden in Stufe 6 weit von den in der Einleitung Schrittwiesers kolportierten 4000 Stunden entfernt. Wieder war die Antwort sehr allgemein. Man müsse verstehen, dass er sich nicht in die gewährleiteten Stunden bei Einzelfällen einmischen könne ...
Am Ende der etwa eineinhalbstündigen Diskussion versprach Schrittwieser, auf eine abschließende Frage eines Kunden hin, einige der vertretenen Einrichtungen - unter anderem auch die Lebenshilfe Bezirk Judenburg - in den nächsten Wochen "aufrechten Ganges" zu besuchen.
Lesen Sie hier
den Bericht der Murtaler Zeitung.
Wir - Menschen hinter den (Sparbudget)zahlen
Die Lebenshilfen Graz-Umgebung - Voitsberg, Bezirk Judenburg und Ennstal haben eine Broschüre konzipiert, in der 14 Betroffene berichten, wer sie sind und welche Leistungen ihnen helfen ihre Bedürfnisse in Bezug auf Leben, Arbeit und Wohnen zu befriedigen.
Die Grundidee war, der Öffentlichkeit ein Bild von der Arbeit der Lebenshilfen zu vermitteln. Vor allem in Hinblick auf die bevorstehenden Einsparungen im Sozialbereich, soll mithilfe dieser Broschüre das Augenmerk auf die vielfältigen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gelenkt werden.
KundInnen unterschiedlicher Betreuungsarten schildern Ihre bisherigen Erfahrungen in und mit der Lebenshilfe. Antworten auf Fragen wie "Welche Leistungen sind für dich wichtig", oder "Welche Bedürfnisse hast du und wie werden diese gedeckt" sollen die Vielfalt und Intensität der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zeigen.
Hier
die komplette Broschüre zum Downloaden. (PDF-Datei, 2231 KB)
... Schneewittchen gab es leider keines!
Am Faschingsdienstag am Standort Zeltweg fehlte heuer nur eines: Schneewittchen gab es leider keines! ...
Die sieben (und mehr) Zwerge - vom faulen Eve oder "Badezwerg", wie er (sie) sich selber nannte, bis hin zum originalen, etwas beleibteren Gartenzwerg Gisi - waren alle hier. Aber auch sonst gab es einiges interessantes Getier: Man sah Maharadscha, schöne Lady, Clowns und Winnie Pooh, sowie Cowboy, Gentleman, Fee und einen Zwerg ohne Schuh.
Nach einer Faschingsjause wurde getanzt, gespielt und gelacht, auch an eine Tombola hatte Helga-Zwerg gedacht. Als dann der Abwasch war getan, setzte man sich und fing erneut zum Spielen an. Egal ob "Pokern" oder "Mensch ärgere dich nicht", Hauptsache man beteiligte sich!
Dann ging der "Arbeitstag" dem Ende zu und alle Wesen kamen langsam wieder zur Ruh. Dazu war eines klar, man freute sich schon aufs nächste Jahr.
Cowboy und Indianer in Faschingslaune
Die "fünfte Jahreszeit" hat bald ihren Höhepunkt erreicht. Überall im Land wird ordentlich gefeiert. Auch die Faschingsparty der Lebenshilfe Bezirk Judenburg am Freitag, den 4. März 2011, konnte sich sehen lassen.
Getreu nach dem Motto "erlaubt ist was gefällt", verkleideten sich KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg und feierten einen gemeinsamen Faschingsnachmittag im Gasthaus Berr in Wasendorf. Organisiert und vorbereitet wurde das farbenfrohe Fest von MitarbeiterInnen des Wohnhauses Pöls, unter der Leitung von Astrid Lierzer.
Auch KundInnen der Lebenshilfe Murau und Simultania Liechtenstein trugen mit ihren Kostümen und Masken zur bunten Vielfalt bei. Bei flotter Musik, leckeren Faschingskrapfen und gleich mehreren Polonaisen kam ordentlich Stimmung auf. Alles in allem eine gelungene Party mit viel Spaß, lustigen Kostümen und Musik, die zum Tanzen und Mitsingen anregte.
Vortrag zum Thema Mülltrennung und Müllvermeidung
Am 1. März 2011 fand in der Werkstätte Zeltweg der Lebenshilfe Bezirk Judenburg ein aufschlussreicher Vortrag zum Thema "Abfalltrennung und -vermeidung" statt.
Herr Wolfgang Neubauer vom Abfallwirtschaftsverband Judenburg erklärte KundInnen und BetreuerInnen, wie man richtig Abfall trennt. Abschließend wurde ein Film gezeigt, der über die Wiederverwertung verschiedener Rohstoffe aufklärte. Am Ende des Vortrages waren sich alle TeilnehmerInnen einig: Jeder einzelne kann einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und Schonung der Rohstoff- und Energieressourcen leisten.
1.000 Euro für Special Olympics-Teilnehmerinnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg
Am Freitag, den 18. Februar 2011, durften Mag. Johannes Müller und Gernot Lammer für die Lebenshilfe Bezirk Judenburg 1.000 Euro vom Erlös des Tanzevents "Stars on the Dancefloor" in Empfang nehmen.
Mag. Barbara Pirker und Ingrid Dietrich luden am 18. Februar 2011 zur Spendenübergabe ins Bildungsinstitut "OnTop" in Judenburg. Bereits vor Beginn des Tanzevents im Herbst des Vorjahres, entschieden sich die beiden Organisatorinnen von "Stars on the Dancefloor" diesmal drei karitative Einrichtungen in Judenburg zu unterstützen: Lebenshilfe Bezirk Judenburg, Simultania Liechtenstein, Vinzimarkt Judenburg.
Für die Lebenshilfe Bezirk Judenburg durften der kaufmännische Geschäftsführer Mag. Johannes Müller und Lebenshilfe-Mitarbeiter und "Stars on the Dancefloor"-Gewinner Gernot Lammer 1.000 Euro in Empfang nehmen. Mit dem Geld finanziert die Behinderten-Einrichtung die Teilnahme von zwei Schwimmerinnen an den Special Olympics Sommerspielen 2011.
Die Special Olympics Sommerspiele werden von 26. Juni bis 04. Juli 2011 in Athen ausgetragen. Alle Berichte und Fakten über die Teilnahme der Schwimmerinnen finden Sie dann im Bereich "Aktuelles" auf unserer Webseite.
Traditionelle Weihnachtsspende der Stadtwerke Judenburg AG
Seit mehr als fünfzehn Jahren ist es bereits Tradition, dass die Stadtwerke Judenburg AG der Lebenshilfe Bezirk Judenburg kurz vor Weihnachten eine Spende überreicht.
Auch 2010 durfte sich die Lebenshilfe Bezirk Judenburg über eine Geldspende der Stadtwerke Judenburg AG freuen. Bürgermeister Hannes Dolleschall, Altbürgermeister Peter Schlacher und Vorstand Mag. Manfred Wehr überreichten einen Spendenscheck im Wert von 1.000 Euro. Diesmal fand die Übergabe des symbolischen Schecks im Wohnhaus Judenburg statt. Die Leiterin des Wohnhauses, Angelika Horn und Obmann-Stellvertreterin des Verein Lebenshilfe Bezirk Judenburg, Sandra Rinofner, durften den Scheck am 23. Dezember 2010 in Empfang nehmen. Danke!
Betriebsweihnachtsfeier 2010 oder "Gottfried - Teil zwei"
All jene, die im Vorjahr an der Betriebsweihnachtsfeier der Lebenshilfe Bezirk Judenburg teilgenommen haben, können sich sicher an das Kabarett von und mit "Gottfried" erinnern. Auch für Neulinge - wie ich einer bin - war der diesjährige Auftritt der wortgewandten Dame, die intern unter dem Pseudonym Gottfried bekannt ist, ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus.
Geschäftsführung, Vorstand und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg veranstalteten am 17. Dezember 2010 ihre Betriebsweihnachtsfeier. Im ehemaligen Kinosaal im Judenburger \zentrum fand man sich ein, um gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf Weihnachten einzustimmen.
Mitten im Teil der Begrüßungen, offiziellen Ansprachen, Gedichte und Geschenkübergaben hieß es dann: "Gottfried, auf die Bühne bitte!". 2009 noch in Lederhosen und mit roter Zipfelmütze auf dem Kopf - so wurde mir zumindest berichtet -, heuer im Trainingsgewand in den holländischen Farben rot und blau und mit schweren Holzschuhen an den Füßen ...
... weil es mir unmöglich ist, das dichte Programm, welches Gottfried an diesem Abend zum Besten gab, in aller Kürze zusammen zu fassen, hier
der Text zum Nachlesen. (PDF-Datei, 14097 KB)
Nach der etwa zehnminütigen Parodie bat Gottfried abschließend zum gemeinsamen Gesang und alle im Saal stimmten ein: Zur Melodie von Jingle Bells erklangen die Worte "Ja wir sind, ja wir sind, ja wir sind ein Team ...".
Zu diesem Team darf ich mich seit wenigen Monaten auch zählen. Auf diesem Weg möchte ich allen LeserInnen, KollegInnen und nicht zuletzt allen KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GUTES NEUES JAHR wünschen.
Mag. Christina Pirker (Öffentlichkeitsarbeit)
Vorweihnachtliche Spende vom Autohaus Kienzl
Das Autohaus Kienzl unterstützt die Lebenshilfe Bezirk Judenburg bereits seit einigen Jahren durch Geldspenden. Danke!
Auch heuer dürfen sich KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg über eine finanzielle Unterstützung vom renommierten Autohaus freuen. Am Freitag, den 17. Dezember 2010, konnte der neue Obmann des Verein Lebenshilfe Bezirk Judenburg - Herr Jürgen Zöhrer - die Geldspende persönlich in Empfang nehmen. Geschäftsführer Helmut Kienzl und seine Tochter Kerstin überreichten den Erlagschein an den Obmann, der sich im Namen aller Lebenshilfe-KundInnen bedankte.
Protestaktion - Drei Politiker mit radikalem Kurzhaarschnitt
Bei der vom Bundessozialamt veranstalteten Konferenz "Armut und Behinderung", welche am 7. Dezember 2010 in Gleisdorf stattfand, startete der Dachverband Die Steirische Behindertenhilfe eine Protestaktion gegen geplante Kürzungen im Sozialbudget 2011.
Mit Ansichtskarten, auf denen Bundeskanzler Werner Faymann, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Finanzminister Josef Pröll mit radikalem Kurzhaarschnitt zu sehen sind, will der Dachverband Die Steirische Behindertenhilfe auf die sich verschlechternde, berufliche Situation von Menschen mit Behinderung in der Steiermark aufmerksam machen.
In der nebenstehenden Bildergalerie können Sie sich die Ansichtskarten der Protestaktion "Harte Schnitte bei Menschen mit Behinderung - Ihre Bundesregierung!" ansehen.
Lesen Sie hier
den Pressetext vom Dachverband Die Steirische Behindertenhilfe, in dem der Hintergrund der Ansichtskartenaktion beleuchtet wird. (PDF-Datei, 342 KB).
In einer Aussendung des Dachverbandes Die Steirische Behindertenhilfe vom 15. Dezember 2010 heißt es:
Menschen mit Behinderung sind von den geplanten Kürzungen der Bundesregierung und der Länder vielfach betroffen. Bundesregierung und Landesregierungen planen, sie zur Sanierung der Finanzkrise vielfach zu belasten. Die ÖAR geht von einem grob geschätzten Volumen von 650 Millionen Euro aus.
Nun werden auch noch die Budgets des Bundessozialamts gekürzt. Über diese Budgets werden Maßnahmen wie Arbeitsassistenz, Berufsausbildungsassistenz, Job Coaching, Clearing, und Transitarbeitsplätze finanziert. Sie sind eine wesentliche Unterstützung für Menschen mit Behinderung eine berufliche Ausbildung zu machen und Arbeit zu finden.
Allein in der Steiermark werden diese Kürzungen im Bundessozialamt nach Recherchen unter unseren Mitgliedsorganisationen bis zu 6 Millionen Euro für 2011 ausmachen. Damit fallen an die 100 Transitarbeitsplätze weg und die Assistenzleistungen werden eingeschränkt.
Die OECD hat in einer Studie soeben klargelegt, dass die Menschen mit Behinderung, die nicht von Anfang an in das System der Erwerbsarbeit kommen, meist ein Leben lang von Beihilfen abhängig sind. Es wäre also eine sinnvolle Investition, diese Assistenzleistungen und beruflichen Schulungsmöglichkeiten auszuweiten und nicht einzuschränken.
"Gedanken und andere Spinnereien"
Unter dem Motto "Gedanken und andere Spinnereien" lud die Werkstätte Zeltweg am 25. November 2010 zum Tag der offenen Tür.
Beim bereits vierten Tag der offenen Tür hatten Besucher die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitsweisen und in die Produktpalette der Lebenshilfe-Werkstätte zu bekommen. KundInnen aus den Bereichen Weberei und Töpferei präsentierten ihre Produkte und hofften auf zahlreiche Käufer. Und dieser Wunsch ging in Erfüllung.
Die Werkstätte Zeltweg verzeichnete so viele Besucher wie noch nie. Positives Feedback, Lob und unzählige verkaufte Produkte zeigten den Lebenshilfe-KundInnen, dass Ihre Arbeiten angenommen werden.
Bei einer gemütlichen Kaffeejause hatten alle die Möglichkeit, sich auf die Adventzeit einzustimmen und den einen oder anderen Gedanken bzw. das eine oder andere Gustostückerl mit zu sich nach Hause zu nehmen.
Lebenshilfe Bezirk Judenburg wählte Vorstand neu
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2010 fanden die Neuwahlen des Vereins-Vorstandes der Lebenshilfe Bezirk Judenburg statt.
Am 23. November 2010 wurden die neuen Mitglieder des Verein Lebenshilfe Bezirk Judenburg gewählt. Die bisherige Obfrau, SDir. Michaela Eisbacher, verabschiedete sich mit einer Rede und fasste das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres zusammen.
Der neue Vereins-Obmann, Herr Jürgen Zöhrer und sein Vorstands-Team präsentierten sich und richteten Grußwort an das Auditorium. Der neue kaufmännische Geschäftsführer, Mag. Johannes Müller, welcher mit 1. August 2010 die Nachfolge von Frau Franziska Winter angetreten hat, stellte sich vor.
Lesen Sie hier
die Statements der neuen Vorstands-Mitglieder und des neuen kaufmännischen Geschäftsführers. (PDF-Datei, 113 KB).
Günter Schmidinger und sein Team von der Werkstätte Wasendorf gaben in einer Powerpoint-Präsentation Einblick in ihr neues Projekt: "Alles rund ums Holz". Der Bericht von Sportreferentin Waltraud Cecon informierte über das umfangreiche Programm im vergangenen Sport-Jahr und ließ einen Einblick in die Highlights der Sport-Veranstaltungen im kommenden Jahr zu. Die SportlerInnen, welche durch ihr zahlreiches Mitwirken bei Lauf-, Schwimm- und Langlaufevents die Lebenshilfe Bezirk Judenburg in der Öffentlichkeit hervorragend präsentieren, wurden geehrt.
Langjährige Mitglieder auf KundInnen-, MitarbeiterInnen- und Vorstandsebene erhielten ebenso Ehrungen, wobei unter anderem LAbg. ÖR Peter Rieser und der Judenburger Bürgermeister Hannes Dolleschall die Urkunden und Geschenke überreichten. Auch Altbürgermeisterin Grete Gruber war der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt und wies in Ihrer Ansprache auf die Bedeutung der Lebenshilfe Bezirk Judenburg hin.
Hier
finden Sie eine Liste aller geehrten SportlerInnen und Personen. (PDF-Datei, 84 KB).
Freundschaftsprojekt der Generationen - Adventmarkt
Die Werkstätte Fohnsdorf startete im Herbst 2010 ein Projekt der besonderen Art. KundInnen der Lebenshilfe-Werkstätte und BewohnerInnen des Volkshilfe Steiermark Seniorenzentrum Fohnsdorf überwinden Grenzen zwischen Alt und Jung.
Kernpunkt des Projektes sind die Treffen und Workshops der Lebenshilfe-KundInnen mit den BewohnerInnen des Volkshilfe Steiermark Seniorenzentrum Fohnsdorf. Die Workshops finden in der Werkstätte Fohnsdorf statt, die Treffen bei Kaffee und Kuchen im Seniorenzentrum. Hauptziel ist es, die Generationen näher zusammen zu bringen.
Im Rahmen der Workshops werden entweder das Erlernen der Tiffany-Technik und Arbeiten in der Kunstglaserei angeboten, oder das Herstellen von Filz- und Strickarbeiten gemeinsam mit KundInnen der Internen Gruppe. Bei den Treffen im Seniorenzentrum steht der Gedankenaustausch im Vordergrund; sowie das Erzählen von Geschichten und das gemeinsame Filmschauen.
Beim Adventmarkt, welcher vom 13. bis 17. Dezember in den Räumlichkeiten des Volkshilfe Steiermark Seniorenzentrum Fohnsdorf stattfindet, erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die bisher entstandenen Arbeiten aus dem Freundschaftsprojekt der Generationen zu bestaunen und bei Gefallen natürlich auch zu kaufen.
Näheres zum Adventmarkt erfahren Sie hier
(PDF-Datei, 171 KB).
Kindergarten Pöls besuchte Kunstglaserei
Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg ist darum bemüht, ihre Tätigkeiten zu präsentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus diesem Grund führt die Werkstätte Fohnsdorf auch Projekte mit Schulen und Kindergärten durch.
Am 22. November 2010 statteten die Kinder des Kindergarten Pöls der Werkstätte Fohnsdorf einen Besuch ab. Gemeinsam mit den BetreuerInnen führten die Lebenshilfe-KundInnen einen auf die Kinder abgestimmten Kurs in der Kunstglaserei durch. Dabei suchten sich die Kinder kleine Glasstücke aus und verzierten damit die von ihnen mitgebrachten Glasflaschen. Abschließend stand noch ein Rundgang durch die Werkstätte am Programm.
"Die Rache der Perchten" bei Adventausstellung uraufgeführt
Die Show "Die Rache der Perchten" wurde von den St. Peterer Hammerperchten im Rahmen der Adventausstellung der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) am 17. November 2010 uraufgeführt.
Bereits zum dritten Mal waren die Hammerperchten heuer zu Gast in der Werkstätte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg. Obmann Christian Rücker und seine Truppe stellten sich in den Dienst der guten Sache. Die Besucher der Adventausstellung konnten eine atemberaubende Perchtenshow genießen. Vor allem die Kinder wurden vom Treiben der finsteren Gestalten in den Bann gezogen.
Aber nicht nur die Uraufführung von "Die Rache der Perchten" lockte an diesem Nachmittag zahlreiche Besucher in die Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau), auch die Präsentation der von Lebenshilfe-KundInnen hergestellten Advent- und Weihnachtsarrangements sorgte für ein volles Haus. Und so wechselte das eine oder andere Handwerksprodukt den Besitzer. In den Augen von Käufern und Verkäufern konnte man lesen, dass der Gedanke der Adventausstellung aufgegangen war.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Die Küchen-Anlehrlinge und BetreuerInnen der Werkstätte hatten eine deftige Gulaschsuppe vorbereitet, welche abschließend den Besuchern und Darstellern der St. Peterer Hammerperchten serviert wurde.
Ein Lehrplatz für Thomas Lexer
Seit 8. November 2010 ist Herr Thomas Lexer - ehemaliger Kunde der Werkstätte Wasendorf - Lehrling in der Tischlerei Probst in Furth. Ein langer Weg.
Die Suche nach einer Lehrstelle führte Herrn Lexer vor mehr als sieben Jahren von einer Tischlerwerkstatt zur anderen. Eine begonnene BFI-Lehre musste aus Gründen der zu hohen Anforderungen von Seiten der Ausbildner abgebrochen werden. 2004 erfolgte der Eintritt in die Werkstätte Wasendorf, wo er eine Anlehre zum qualifizierten Tischlerhelfer absolvieren konnte. Sein Wunsch hatte sich zumindest teilweise erfüllt.
Nach einer fünfjährigen Ausbildung in der Werkstätte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg folgten verschiedene Langzeitpraktika, unter anderem auch ein Praktikum in der Tischlerei Probst. Mehrere Faktoren führten schlussendlich zum heiß ersehnten Lehrplatz: Waren es einerseits die Bewerbung auf ein Stellenangebot der Firma Probst und der positive Eindruck, den Herr Lexer während seines Praktikums bei seinem jetzigen Arbeitgeber hinterlassen hatte, so ermöglichte andererseits erst die Zusammenarbeit mit dem Clearing-Team des Integrations-Projektes "Start?Klar!" den Wechsel ins Berufsleben.
Während der gesamten folgenden Ausbildungsphase wird Herr Lexer von einem Mitarbeiter der Berufsausbildungsassistenz betreut. Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg, im Besonderen das Team der Werkstätte Wasendorf, wünschen Herrn Lexer eine erfolgreiche Lehrzeit und alles Gute auf seinem weiteren Berufsweg.
Auf die Plätze… Ehrgeiz und Lebensfreude im Schwimmbecken
65 SportlerInnen aus insgesamt zehn steirischen und kärntnerischen Behinderten-Einrichtungen nahmen am 21. Oktober 2010 am 2. Schwimmwettbewerb der Lebenshilfe Bezirk Judenburg in der Aqualux Therme in Fohnsdorf teil.
Schwimmen bietet Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich selbst in Gemeinschaft mit anderen zu betätigen. Speziell im Wettbewerb bringen die SportlerInnen Mut, Lebensfreude und ihren Siegeswillen zum Ausdruck. So auch beim 2. Schwimmwettbewerb der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, der von der Sportreferentin, Frau Waltraud Cecon, und ihrem Team organisiert und durchgeführt wurde.
Der Wettkampf wurde nach den Regeln von Special Olympics Österreich abgehalten. Nach dem Vorbewerb wurden die SchwimmerInnen je nach Leistung und Disziplin in einzelne Gruppen eingeteilt. Folgende Disziplinen wurden bewertet: 25m Brust, 25m Freistil, 25m Rücken, 25m Freistil mit Schwimmhilfe, 50m Brust und 50m Freistil. Weiters konnten die SchwimmerInnen im Sonderbewerb "Schwimmen mit Begleitung" und in einer Viererstaffel gegeneinander antreten.
Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg, die mit 27 SchwimmInnen an den Start ging, holte in den Einzelbewerben fünfmal Gold, neunmal Silber und sechsmal Bronze. In der Staffel ergatterten die Viererteams jeweils eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Hans Christian Schautzer, Direktor der Aqualux Therme, ließ es sich abschließend nicht nehmen, den siegreichen SchwimmerInnen ihre hart erkämpften Medaillen und Urkunden zu überreichen.
Sehen Sie hier
den Medaillen-Spiegel der erfolgreichen SchwimmerInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg. (PDF-Datei, 12 KB).
Die Arbeit ruft! - Kunde der Werkstätte Wasendorf startete ins Berufsleben
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für Stefan Magnes. Unter diesem Motto fand am 20. Oktober 2010 die Abschiedsfeier für den Kunden der Werkstätte Wasendorf im Restaurant Arenablick statt.
Herr Magnes hat es geschafft! Nach seiner fünfjährigen Ausbildung zum qualifizierten Tischlerhelfer in der Werkstätte Wasendorf und einem anschließenden Praktika-Jahr konnte der Kunde der Werkstätte Wasendorf erfolgreich in den sogenannten 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden. Mit Ende Oktober erfolgte die Anstellung von Herrn Magnes als qualifizierte Hilfskraft bei der Firma Schaffer Sägewerk - Holzexport GmbH in Eppenstein.
Dieses Ereignis musste natürlich gebührend gefeiert werden. Der Standortleiter der Werkstätte Wasendorf, Herr Günter Schmidinger, und sein BetreuerInnen-Team luden zu einer Abschiedsfeier. In kurzen Ansprachen ließ man die gemeinsame Vergangenheit Revue passieren und blickte erfreut in die Zukunft des jungen Mannes. Von Seiten der Standortleitung und der Ausbildner der Werkstätte, aber auch von seinen KollegInnen, gab es Glückwünsche und kleine Geschenke.
Bevor man sich abschließend zum gemeinsamen Mahl zusammen setzte, bedankten sich die Eltern von Herrn Magnes im Allgemeinen für die Unterstützung durch die Lebenshilfe Bezirk Judenburg und im Besonderen für die Jahre der Ausbildung und die wertvolle Lebenserfahrung ihres Sohnes beim Team der Werkstätte Wasendorf.
"Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde"
Seit September nehmen KundInnen der Werkstätte Zeltweg die sogenannte Hippotherapie in Anspruch. Die ReiterInnen sind stolz auf ihre ersten Erfolge.
Frei nach dem Motto "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!" wurde das Projekt "Reittherapie" der Werkstätte Zeltweg am 13. September 2010 gestartet. Unter der Leitung von Diplom-Physiotherapeutin Veronika Neubauer begeben sich die KundInnen im Reitstall Sprinz, in Oberzeiring, und im Reitstall des HRSV Zeltweg auf den Rücken des Pferdes. Gearbeitet wird mit einem speziell ausgebildeten Therapiepferd, das besonders brav und verlässlich ist und von einem geschulten Pferdeführer geführt wird.
Die Hippotherapie ist eine sehr beliebte und erfolgreiche Therapie bei Menschen mit Behinderung. Das Pferd hat, so wie der Mensch, einen Gang, der dreidimensionale Schwingungen beinhaltet, die therapeutisch genützt werden.
Die Therapie bewirkt eine Kräftigung der Halte- und Stützmuskulatur und führt außerdem zu einer Lockerung von Verspannungen. Das Pferd trainiert den Menschen, es verlangt viel ab und schult Gleichgewicht und Koordination. Neben der körperlichen Ertüchtigung verleiht das Sitzen hoch oben auf dem Pferd besonders Menschen mit Behinderung Selbstvertrauen und Anerkennung.
Werkstätte Zeltweg feierte Erntedank
Auch heuer beging man in der Werkstätte Zeltweg das Erntedankfest. Ende September hieß es für alle: "Wir danken für die Gaben!"
Beim Erntedankfest geht es darum, einmal im Jahr "Danke" für die reichlichen Gaben zu sagen – und genau das taten KundInnen und BetreuerInnen am 29. September 2010 in der Werkstätte Zeltweg.
Man traf sich im Speisesaal, musizierte, sang gemeinsam Erntedank-Lieder und las Texte. Die Anlehrgruppe sorgte für das leibliche Wohl und errichtete ein appetitliches Buffet, an dem sich die Feierschar bediente.
"Hilfe, es brennt!" - Feuerwehrübung im Wohnhaus Pöls
Blaulicht und Martinshorn waren am Abend des 1. Oktober 2010 in Pöls zu hören. Kurz nach 18 Uhr ging in der Feuerwehrzentrale jener Notruf aus dem Wohnhaus der Lebenshilfe Bezirk Judenburg ein, der den Übungs-Einsatz beginnen ließ.
Mit über 20 Mann rückte die FF Pöls wenige Minuten nach dem Absetzen des Notrufes beim Einsatzort in der Burgogasse 18 an und begann sofort mit dem Aufbau, um anschließend mit schwerem Atemschutz die ersten Verletzten aus dem verrauchten Keller zu bergen. In der Zwischenzeit waren auch die Hebebühne der Gemeinde Pöls und der Feuerwehrwagen der Stadtfeuerwehr Judenburg mit Drehleiter am Einsatzort eingetroffen.
Der völlig verrauchte Treppenaufgang des Wohnhauses ließ eine Bergung der meisten BewohnerInnen und BetreuerInnen des Wohnhauses nur mehr mittels Drehleiter bzw. Hebebühne zu. Insgesamt befanden sich 16 Personen im Gebäude, die entweder schon von den BetreuerInnen über das Erdgeschoß evakuiert wurden oder noch mittels Drehleiter und Hebebühne aus dem 1. und 2. Stock geborgen werden mussten.
Wie es sich gehört, trafen sich alle evakuierten Personen am Sammelplatz des Wohnhauses, um abschließend zu überprüfen, ob sich niemand mehr im Gebäude befindet. Auch Bürgermeister Ernst Korp war während der Übung als aufmerksamer Beobachter zu Gast.
Der Einsatz wurde ohne Probleme bewältigt und stellte für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung für einen eventuellen Ernstfall dar. Im Rahmen der Nachbesprechung hob der Kommandant-Stellvertreter der FF Pöls, Herr Karl Eder, die Anstrengungen aller Feuerwehrmänner und die Kooperation aller BewohnerInnen und BetreuerInnen hervor. Abschließend bedankten sich der Brandschutzbeauftragte der Lebenshilfe Bezirk Judenburg, Herr Martin Atamanczuk, und die Leiterin der Wohnhauses Pöls, Frau Astrid Lierzer, beim ganzen Trupp und luden noch zu Würstel und Getränken ein.
Werkstätte Fohnsdorf gestaltete Pokale für "Goodball"-Turnier 2010
MitarbeiterInnen der Glaserei in der Werkstätte Fohnsdorf der Lebenshilfe Bezirk Judenburg stellten für das diesjährige "Goodball"-Turnier in Wien die Sieger-Pokale her.
"Kicken für Kohle" lautete das Motto dieser besonderen Fußball-Veranstaltung, welche am 25. September 2010 am legendäre Wiener Sportclubplatz stattfand. 30 Hobby-Teams nahmen daran teil und jedes spielte für eine selbst ausgesuchte NGO, karitative Organisation oder NPO. Da zählten nicht nur Tore, die Jury vergab auch Punkte für originelle Outfits und besonders faires Spiel.
Im Vorfeld dieser Veranstaltung wurde die Glas-Werkstätte Fohnsdorf der Lebenshilfe Bezirk Judenburg damit beauftragt, fünf Pokale in verschiedene Größen zu entwerfen und bei Gefallen natürlich auch zu produzieren. Das Organisationsteam des "Goodball"-Turniers entschied sich bereits für den ersten Vorschlag der Glas-Werkstätte. Und so machte man sich ans Werk die Pokale - in Form eines Fußballes - aus einzelnen Glasbausteinen mit einem kleinen spiegelartigen Sockel zu erzeugen.
Am Ende des Benefiz-Turniers glänzten am Sportplatz nicht nur die mit Liebe hergestellten Siegerpokale der Glas-Werkstätte Fohnsdorf, man konnte auch das Leuchten in den Augen der drei Erstplatzierten erkennen, die "ihren" Organisationen in Summe rund 5000 Euro überreichen konnten.
Ausflugsfahrt nach Gut Aiderbichl
Zu einem Erlebnis der besonderen Art lud die Lebenshilfe Bezirk Judenburg am 23. September 2010 KundInnen und Eltern. Organisation und Reiseleitung übernahm Frau Margret Melzner, Standortleiterin der Werkstätte Grünhübl.
An einem herrlichen Spätsommermorgen starteten 47 Personen, aufgeteilt auf zwei Busse, Richtung Gut Aiderbichl. Der sogenannte Gnadenhof liegt 19 km von der Stadt Salzburg entfernt, im schönen Salzkammergut, in Henndorf am Wallersee, eingebettet in eine traumhafte Landschaft.
Vor allem die KundInnen konnten es nach einer langen Fahrt kaum erwarten, endlich Blicke auf Hängebauchschwein, Ziege, Henne und Co zu erhaschen und natürlich - alles was Fell oder Federn besitzt - zu streicheln. Bevor es mit der Besichtigung los ging, erhielt Frau Melzner noch einen überraschenden Begrüßungs-Anruf aus dem Büro des Initiators Michael Aufhauser.
Nun ließen sich Vorfreude und Tatendrang aber nicht mehr im Zaum halten. Während eine kleine Gruppe an einer Führung teilnahm, machten sich die restlichen KundInnen, BetreuerInnen und Eltern auf, das Gut selbst zu erkunden.
Im Laufe des Tages konnten alle TeilnehmerInnen hautnah miterleben, was Herr Aufhauser meinte, als er bei der Eröffnung im Jahr 2000 sagte: "Gut Aiderbichl ist Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier, die zum Nachdenken anregt, Werte vermittelt und Menschlichkeit fördert." Wohl mit diesen Worten im Ohr und im Herzen, ließ sich ein Elternteil aus der Gruppe hinreißen und übernahm eine Patenschaft für ein Kätzchen.
Zu einer gelungenen Ausflugsfahrt gehören natürlich auch Essen und Getränke. Im Selbstbedienungsrestaurant wurden Hunger und Durst gestillt, bevor es am Nachmittag hieß: "Wir verabschieden uns von Gut Aiderbichl und nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause!"
Lebenshilfe-KundInnen eröffneten "Stars on the Dancefloor"
Zehn KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg eröffneten am Samstag, den 11. September 2010 mit einer kurzfristig einstudierten Polonaise die Veranstaltung "Stars on the Dancefloor".
Wenige Tage bevor das Tanzspektakel in der Judenburger Lindfeldhalle stattfand, erhielt Frau Melzner - Standortleiterin der Werkstätte Grünhübl - einen Anruf: Frau Ingrid Dietrich äußerte den Wunsch, dass KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg mit einer Polonaise den Tanzabend eröffnen sollten. Zehn tanzbegeisterte KundInnen waren schnell gefunden.
In nur zwei einstündigen Proben studierte Ingrid Dietrich in ihrer Tanzschule mit den zehn KundInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg und vier Personen der Organisation Simultania Liechtenstein eine prächtige Polonaise und zusätzlich eine einfache Schrittkombination für den Song "Macarena" ein.
Bei der Generalprobe, welche am Samstag kurz vor Beginn der Veranstaltung stattfand, waren alle schon sehr aufgeregt und als man dann noch die offizielle Eröffnung und die Ansprachen der anwesenden Promis abwarten musste, stieg die Aufregung. Doch dann war es endlich soweit: Mit Bravur meisterten die TeilnehmnerInnen die Polonaise und den anschließenden kurzen Tanz. Erst als das Publikum seinen Beifall spendete, war alle Nervosität vergessen und man genoss den Abend und die folgenden Paartänze der Promis.
Video von Kanal3 zu 'Stars on the Dancefloor'
5500 Euro für die Sportgruppe der Lebenshilfe Bezirk Judenburg
Bereits zum elften Mal veranstaltete Manfred Konrad und sein Team die "Laufend-helfen-Aktion" in der Obersteiermark. Diesmal ging der gesamte Erlös an die Sportgruppe der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
Vor einigen Jahren wurde von einer Gruppe rund um Organisator Manfred Konrad die Idee geboren, durch den Laufsport bedürftigen Menschen zu helfen. Unterstützt von zahlreichen Sponsoren, wurde jedes Jahr um die Weihnachtszeit eine Laufveranstaltung durchgeführt. Auch im letzten Advent ließen es dich die TeilnehmerInnen nicht nehmen, eine Strecke von elf Kilometer (von der Basilika Seckau bis St. Margarethen bei Knittelfeld) zurück zu legen. Unter ihnen auch SportlerInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg.
Ein Großteil des Geldes, welches im Rahmen des Adventlaufes 2009 zusammen gekommen war, entstammte diesmal einer besonderen Spendenaktion: 192 Insassen der Justizanstalt Graz-Karlau, in der Konrad im Rahmen einer Kochausbildung Häftlinge unterrichte, sammelten 4552 Euro und spendeten diese an "Laufend helfen".
Im Sommer 2010 konnte Konrad einer kleinen Delegation der Lebenshilfe Bezirk einen symbolischen Scheck im Wert von 5500 Euro übergeben. Eine erste dringende Anschaffung für die SportlerInnen wurde durch einen Teil des Geldes bereits finanziert - die Sportgruppe konnte neu eingekleidet werden.
Aktive Hilfe der Werkstätte Wasendorf für die Flutopfer in Pakistan
Pakistan wird von der schlimmsten Flutkatastrophe seit Jahrzehnten heimgesucht. Mehr als acht Millionen Menschen sind auf Soforthilfe angewiesen. Und helfen wollte auch Joachim Karner, Kunde der Werkstätte Wasendorf.
Die schrecklichen Bilder im Fernsehen und in den Zeitungen veranlassten Herrn Karner darüber nachzudenken, wie auch er etwas für die vom Hochwasser betroffenen Familien in Pakistan tun könne. Mit einer Lister aller KundInnen und MitarbeiterInnen vom Standort Wasendorf in der einen Hand und einer kleinen Spardose in der anderen, ging Herr Karner in der letzten Augustwoche 2010 durch die Räume der Werkstätte und bat jeden Einzelnen um eine Geldspende für die Flutopfer in Pakistan.
Am Ende des Tages konnte er sich über einen Betrag in der Höhe von 60 Euro freuen. Der Standortleiter der Werkstätte, Herr Günter Schmidinger, veranlasste, dass der gesamte Betrag an die Caritas - zu Gunsten der Flutopfer in Pakistan - weitergeleitet wurde.
Ein Pavillon für den Sinnesgarten
An der Gestaltung des Sinnesgartens der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) wird immer wieder gefeilt. Die offizielle Eröffnung des neuen Pavillons fand am 17. August 2010 statt.
Zwar ist der Sinnesgarten am Gelände der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) noch im Entstehen, doch können Besucher die einzelnen Stationen der wunderschönen Anlage bereits seit ein paar Monaten besichtigen und mit allen Sinnen erleben. Seit wenigen Tagen bietet nun der neue Pavillon Platz zum Entspannen, Ausruhen und lädt zum Verweilen ein.
Das Holz für den Bau des Pavillons wurde von der Firma Schaffer Sägewerk - Holzexport GmbH zur Verfügung gestellt, welche der Lebenshilfe Bezirk Judenburg bereits in den vergangenen Jahren immer wieder das Material für diverse Projekte gesponsert hat. Die Planung, sowie die Bau- und Aufbauarbeiten des Pavillons übernahmen Menschen mit Behinderung und BetreuerInnen der Werkstätte Wasendorf.
Im Zuge der Eröffnung trafen sich alle Mitwirkenden wieder: Markus Schaffer mit seiner Familie und Prokurist Friedrich Dorner waren stellvertretend für die Firma Schaffer Sägewerk - Holzexport GmbH gekommen, um mit den Pavillon-Konstrukteuren der Werkstätte Wasendorf und Mag. Brigitte Rieser, der Standortleiterin der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau), bei einer kleinen Grillparty das freudige Ereignis zu feiern. Würstel und Fleischstrudel wurden von der Firma Schaffer Sägewerk - Holzexport GmbH beigesteuert, für Salate und Getränke kam die Werkstätte selbst auf.
Bereits im Sommer des Vorjahres konnte der Sinnesgarten um drei, von der Firma Johann Pabst Holzindustrie GmbH gesponserte Holzbänke erweitert werden; diese wurden im Rahmen einer kleinen Feier von Geschäftsführer Reinhard Pabst an die Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) übergeben.
Neuer kaufmännischer Geschäftsführer bei der Lebenshilfe Bezirk Judenburg
Mit 1. August 2010 trat Mag. Johannes Müller die Nachfolge von Frau Franziska Winter als kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg Gemeinnützige GmbH an.
Der 31-Jährige studierte Volkswirtschaftslehre an der Leopold Franzens Universität Innsbruck und engagierte sich bereits während des Studiums innerhalb der universitären Selbstverwaltung und arbeitete für eine Bank. Im Anschluss an sein Studium forschte und lehrte der gebürtige Tiroler als Universitätsassistent am Institut für Medizinrecht, Personalwesen und Gesundheitspolitik an der UMIT (Private Universität für Gesundheitswesen, medizinische Informatik und Technik). Nach dem Umzug nach Graz im Jahr 2007 wechselte er zu PricewaterhouseCoopers und arbeitete in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung.
In seiner neuen Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Bezirk Judenburg arbeitet er zusammen mit dem pädagogischen Geschäftsführer Mag. Karlheinz Hirn an der Fortsetzung der 35jährigen Erfolgsgeschichte der Lebenshilfe Judenburg.
Privat ist Johannes Müller verheiratet und Vater eines fast einjährigen Sohns und begeistertet sich für Literatur, Berge und Kochen.
Lesen Sie hier
einen Presseartikel der Obersteirischen Nachrichten. (PDF-Datei, 202 KB).
Familienwoche 2010 mit Open Air der Edlseer
Mit den Kindern Feste feiern, Ausflüge machen oder sich einfach mit anderen Müttern und Vätern auszutauschen – für viele Familien mit Kindern mit Behinderung gehören solche gemeinsamen Ausflüge und Treffen noch immer zur großen Ausnahme. Deshalb bietet die Lebenshilfe Bezirk Judenburg ihre Familienwoche an.
Auch heuer wurden im Rahmen der Familienwoche, welche von 12. bis 15. Juli stattfand, wieder verschiedene Veranstaltungen für Eltern und Kinder organisiert. So startete man am Montag mit einem Vortrag von Mag. Bernhard Heinzlmaier zum Thema "Jugendliche Lebenswelten und Problemlagen Jugendlicher".
Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Sports und der Geschicklichkeit. Beim Boccia-Turnier am Sportplatz der Hauptschule Pöls traten Menschen mit Behinderung in den Wettstreit. Ging es für die Zweier- oder Viererteams darum, die Boccia-Kugel möglichst nahe an der kleinen Zielkugel zu platzieren, um schlussendlich einen Pokal zu ergattern, war es bei den verschiedenen Geschicklichkeitsstationen eher der Gedanke "Mitmachen und Spaß haben", der zählte.
Am darauf folgenden Tag hatten die einzelnen Einrichtungen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg die Möglichkeit, einen individuellen Familientag zu organisieren. Während es die einen ganz gemütlich angehen ließen und sich zu Kaffee, Kuchen und zum gemeinsamen Musizieren trafen, organisierten die anderen einen Tagesausflug nach Klagenfurt.
Das absolute Highlight der Woche hob man sich für den Schluss auf. Am letzten Tag der Familienwoche stand das große Teichfest mit dem Open Air der Edlseer am Programm, zu dem etwa 400 Menschen gekommen waren, davon etwa 150 aus den Einrichtungen Lebenshilfe Bezirk Murau und Lebenshilfe Bezirk Knittelfeld, Jugend am Werk Leoben und Jugend am Werk Knittelfeld sowie Pflegeheim St. Georgen ob Judenburg.
Die Zeit bis zum Eintreffen der Musiker vertrieb man sich mit Bewegung im Wasser. Mit dem Schlauchboot, dem Kajak oder einer riesigen begehbaren Kugel schipperten die Mutigen über den kleinen Teich in der Nähe von St. Georgen ob Judenburg. Zu Mittag war es dann endlich so weit. Als die ersten Klänge der Edlseer ertönten, begaben sich die Fans zur Bühne und bewegten sich im Takt der Musik. In der Pause holte man sich Autogramme. Erinnerungsfotos mit seinen Idolen durften natürlich auch nicht fehlen. Abschließend schaffte es die Fangemeinde trotz tropischer Temperaturen, die Edlseer zu einer Zugabe zu animieren. Alles in allem ein gelungenes Familienfest.
197,48 km in 24 Stunden
Die Läufer der Sportgruppe Lebenshilfe Judenburg nahmen auch 2010 wieder am 24-Stunden Benefizlauf Wörschach⁄Irdning teil und legten gemeinsam eine Strecke von 197,48 km zurück.
Die Laufveranstaltung, die zwanzig Jahre lang in Wörschach stattfand, wurde 2010 erstmalig im benachbarten Irdning ausgetragen. Der 24-Stunden-Benefizlauf zählt zu den zehn besten Laufevents weltweit. Die einzigartige Atmosphäre von höchster Sportlichkeit und Charity zog dieses Jahr rund 1500 Läufer und etwa 25000 Zuseher in ihren Bann.
Begleitet von vier BetreuerInnen ließen sich auch 19 LäuferInnen der Sportgruppe Lebenshilfe Judenburg die vom 2. bis 4. Juli stattfindende Laufveranstaltung nicht entgehen. Die motivierten SportlerInnen starteten im 24-Stunden-Mega-Staffel-Bewerb und legten in 88 Runden genau 197,48 km zurück. Man trotze Wind und Wetter, lief am Tag und in der Nacht und am Ende des Bewerbes war man stolz, dabei gewesen zu sein.
Schwimmen und Fußball spielen in St. Pölten
Bei den Special Olympics Sommerspielen in St. Pölten kämpften 2010 sieben SchwimmerInnen und eine Fußball-Mannschaft der Lebenshilfe Bezirk Judenburg um Medaillen.
Vom 17. bis 22. Juni 2010 fanden in St. Pölten die Special Olympics Sommerspiele für Menschen mit Behinderung statt. Rund 2000 AthletInnen und TrainerInnen aus ganz Österreich, sowie zehn weiteren Ländern, haben an dieser Großveranstaltung teilgenommen.
18 SportlerInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg reisten nach St. Pölten, um sich im Schwimmen und Fußball mit anderen Sportbegeisterten zu messen. Unterstützt von vier BetreuerInnen nahmen die SportlerInnen an diversen Wettkämpfen teil, genossen aber auch das Rahmenprogramm.
Bereits die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg. Zahlreiche Ehrengäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur wohnten ihr bei. Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt des Popduos Luttenberger & Klug. Motiviert durch Musik, Ansprachen und ein prächtiges Feuerwerk gaben die SportlerInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg an den drauf folgenden Wettkampftagen alles.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Schwimmer ergatterten insgesamt drei Gold-Medaillen, drei Silber-Medaillen und zehn Bronze-Medaillen in Staffel- und Einzelbewerben. Auch die Fußballer konnten sich über eine Medaille freuen, sie erreichten in der Gruppe II den 2. Platz.
Panther Cup 2010
Das große Abschlussturnier einer erstmals steiermarkweit ausgeführten Fußballveranstaltung für Menschen mit Behinderung fand am Freitag, dem 11. Juni, im Sportstadion Fohnsdorf statt. Organisiert wurde das sportliche Ereignis von Special Olympics Österreich und der Lebenshilfe Bezirk Judenburg unter OK-Chef Markus Rinner.
Je nach Leistungsniveau waren die neun teilnehmenden Teams der verschiedenen steirischen Einrichtungen vom Beginn des Turniers an in zwei Gruppen eingeteilt worden. Die Mannschaften, die um den Siegerpokal in Gruppe 1 kämpften, waren: ABZ Andritz (ABZ Graz Andritz), FC KU⁄DL I (Lebenshilfe Judenburg), FC Superkicker (Pius-Institut Bruck an der Mur) und Die Spitzkicker (Lebenshilfe Radkersburg). Die Mannschaften der Gruppe 2: FC KU⁄DL II (Lebenshilfe Judenburg), Team Handicap (Privatinitiative Seiersberg), SK Hoppauf (Betreuungseinrichtung Neutillmitsch-Gralla) und Mosaik-Kick (Mosaik GmbH Graz). Die Mannschaft Margarethenblitz (Margarethenhof Voitsberg) spielte außer Bewerb.
Nach den Vorrundenspielen in Seiersberg und Bruck an der Mur trafen sich alle teilnehmenden Teams zum großen Abschlussturnier im Sportstadion Fohnsdorf wieder. Eingeleitet wurde dieser Tag, der ganz im Zeichen des Behindertensports lag, mit der Fanfare von Special Olympics Österreich. Zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen der Fohnsdorfer Bürgermeister Johann Straner, waren gekommen, um den neun Mannschaften ein faires Spiel zu wünschen.
Die SpielerInnen konnten den Anpfiff kaum erwarten und machten in insgesamt 16 Partien dem Namen des Turniers alle Ehre. Trotz tropischer Temperaturen sprinteten sie, flink wie Raubkatzen, über die beiden Austragungs-Spielplätze. Der Einsatz wurde mit zahlreichen Toren belohnt.
Angefeuert von den ZuschauerInnen und kommentiert von Platzsprecher Franz Bärnthaler erreichte der Favorit, die Mannschaft ABZ Andritz, wie erwartet den ersten Platz in der Gruppe 1. Bis zum Schluss spannend blieb die Entscheidung zwischen Platz zwei und drei, wobei die Mannschaft FC KU⁄DL I im Heimspiel die Nase vorne hatte und dem FC Superkicker letztendlich Platz zwei wegschnappte. Platz vier in dieser Gruppe ging an Die Spitzkicker aus Radkersburg.
Ebenso spannend verliefen die Spiele der Gruppe 2. Platz eins ging an das Team Handicap. Die Mannschaft KU⁄DL II holte sich vor dem SK Hoppauf Platz zwei, und Platz vier wurde belegt von der Mannschaft Mosaik-Kick.
Die Freude war den SpielerInnen und Trainern ins Gesicht geschrieben, als Ludmilla Remler (Leiterin Administration Special Olympics Österreich) bei der anschließenden Siegerehrung die Platzierungen bekannt gab. Denn nach dem Motto "Dabei sein ist alles" erhielten alle TeilnehmerInnen Urkunden und Medaillen, welche von Mag. Günther Abraham (Leiter Landessportorganisation Steiermark), Mag. Karl-Heinz Hirn (pädagogischer Geschäftsführer Lebenshilfe Bezirk Judenburg) und LAbg. Gabriele Kolar überreicht wurden. Marc Angelini, Vizepräsident von Special Olympics Österreich, wurde die Ehre zuteil, den Mannschaften der beiden ersten Plätze den großen Siegerpokal zu übergeben.
Bei solch einer Veranstaltung darf natürlich auch der Rettungsdienst nicht fehlen, der Gott sei Dank keinen Einsatz tätigen musste. Zuschauern und SpielerInnen wurde an diesem Tag nicht nur spannender Fußball geboten, sondern auch ein abwechslungsreiches und aktives Rahmenprogramm. Auf insgesamt sieben Stationen konnte jedermann seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Betreut wurden die Stationen von 30 SchülerInnen der HLW Fohnsdorf.
Lesen Sie hier einen Presseartikel der Murtaler Zeitung.
Eröffnung der Wäscherei
Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg feierte am 22. April 2010 die offizielle Eröffnung der Wäscherei am Standort Grünhübl.
Zahlreiche Gäste waren gekommen, um nach nur sechsmonatiger Bauzeit (Mai – Oktober) der offiziellen Eröffnung des Zubaus, in dem sich heute eine Wäscherei, ein Pflegebad, das Leiterbüro sowie ein Aufenthalts- und Foyerbereich befinden, beizuwohnen.
HDir. Johann Eisbacher, der durch das Programm führte, konnte unter den zahlreichen Gästen die FestrednerInnen SDir.in Michaela Eisbacher (Obfrau der Lebenshilfe Bezirk Judenburg), DI Heimo Wieser (Architekt), Bürgermeisterin Grete Gruber, Mag. Karlheinz Hirn (pädagogischer Geschäftsführer), Standortleiterin Margret Melzner und LAbg. ÖR Peter Rieser begrüßen.
Für die musikalische Umrahmung des Festaktes sorgte Herr Bischof Liebfahrt auf seiner steirischen Harmonika. Zum Abschluss des offiziellen Teiles nahm Pfarrer Dr. Udermann die Segnung des Hauses vor.
Auf Wunsch wurden anschließend Führungen durch die Werkstätte Grünhübl angeboten. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt: Zu Speis und Trank fand man sich entweder im kleinen Festzelt oder auf einem sonnigen Plätzchen am Gelände der Werkstätte ein und lauschte den Klängen von Sepp und Sepp.
Betriebsweihnachtsfeier 2009
Die Lebenshilfe Bezirk Judenburg lud ihre MitarbeiterInnen am 18.12.2009 zum vorweihnachtlichen Zusammensein in den Oberweger-Stadl.
Nach einem anstrengenden Jahr, aber auch einem Jahr mit vielen neuen Eindrücken, gönnten sich die MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Bezirk Judenburg eine kleine Pause. Der Oberweger-Stadl bot das nötige Ambiente. Mit abwechslungsreicher Musik, leckerem Essen und einem kleinen Kulturprogramm wurde die Weihnachtszeit eingeläutet. Zahlreiche MitarbeiterInnen ließen sich dass alljährliche Fest nicht entgehen.