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Integrative Berufsausbildung

Ein Beispielbild von der Berufsausbildungsassistenz.
"Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut."

(Aristoteles)

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Dieses Symbol zeigt an, dass der folgende Text in Fachsprache verfasst ist.

 Integrative Lehre
Mit 01.09.2003 ist das neue Berufsausbildungsgesetz (BAG) in Kraft getreten. Erstmals ist es für Jugendliche mit einer Behinderung ⁄ Beeinträchtigung möglich, eine Ausbildung in Teilbereichen eines Berufes oder mit Verlängerung der vorgesehenen Lehrzeit zu absolvieren.


 Verlängerbare Lehre:
Die Lehrzeit kann um ein Jahr verlängert werden, in Ausnahmefällen um zwei Jahre. Eine verlängerte Lehrzeit ist für jene Personen sinnvoll, bei denen angenommen werden kann, dass sie mehr Zeit benötigen, um die vorgegebenen Lehrziele zu erreichen, aber grundsätzlich in der Lage sind, einen Lehrabschluss zu schaffen. Diese verlängerte Ausbildung endet mit einer Lehrabschlussprüfung.


 Teilqualifizierungslehre:
Teilbereiche eines Berufsbildes können in ein bis drei Jahren Lehrzeit erlernt werden. Die TQL wird mit einer Prüfung über die im Ausbildungsvertrag vereinbarten Qualifikationen abgeschlossen. Eine TQL ist dann sinnvoll, wenn absehbar ist, dass der Jugendliche die Lehrabschlussprüfung auch mit einer verlängerten Lehrzeit nicht schaffen wird, jedoch Teile des Lehrberufes sehr wohl lernen kann.


 Zielgruppe der Integrativen Berufsausbildung:

  • Personen, die am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten und zumindest teilweise nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet wurden;
  • Personen mit negativem bzw. ohne Hauptschulabschluss;
  • Behinderte im Sinne des BEG oder Landesbehindertengesetzes;
  • Personen, für die auf Grund einer nicht erfolgreichen Vermittlung in ein Lehrverhältnis gemäß §1 angenommen werden muss, dass für sie aus ausschließlich in der Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine Lehrstelle im Sinne des §1 gefunden werden kann.

Der Weg zur Integrativen Berufsbildung:

  • Meldung beim AMS
  • Clearing durch Jugendcoaching (Abklärung der Zielgruppenzugehörigkeit)
  • Suche eines Ausbildungsbetriebes (zum Beispiel Arbeitsassistenz)
  • Ausbildungs- oder Lehrvertragsabschluss - Heranziehen einer Berufsausbildungsassistenz ist ntwendig
  • Unterstützung durch die Berufsausbildungsassistenz während der gesamten Ausbildungszeit (sowohl Lehrling als auch Firma)
  • Berufsschulbesuch (für Teilqualifizierung eine Kann-Bestimmung)
  • Lehrabschlussprüfung bzw. Abschlussprüfung


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