*** AKTUELL *** Holz für die Lebenshilfe-Tischlerei

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Wohnen & Freizeit

Ein Beispielbild aus der Lebenshilfe.

Die Motivation der Lebenshilfe Region Judenburg ist es, Menschen mit Behinderung ein normales, gesellschaftsübliches Zuhause zu bieten. In insgesamt drei Wohnhäusern und derzeit neun Wohnungen wird ein breites Spektrum an betreuten Wohnformen zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gibt es mobile Dienste, die eine Betreuung zu Hause oder in einer eigenen Wohnung ermöglichen.

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Dieses Symbol zeigt an, dass der folgende Text in Fachsprache verfasst ist.

 Vollzeitbetreutes Wohnen
Vollzeitbetreutes Wohnen richtet sich an Menschen, die ständige Hilfe im Alltag benötigen. Für manche ist diese Betreuungsform ein Übergang zu einem selbstständigeren Leben, bei Bedarf ist sie aber auch dauerhaft möglich. Die Intensität der Unterstützungsleistung erstreckt sich von der Assistenz und Hilfestellung über die Anleitung und Übung bis hin zum stellvertretenden Handeln. Solange es die medizinische Versorgung zulässt, werden auch ältere Menschen mit Behinderung betreut.


 Teilzeitbetreutes Wohnen
Im Rahmen dieses Betreuungsmodells leben Menschen mit Behinderung selbstständig in eigenen Wohnungen oder in Wohnungen und Wohngemeinschaften, die von der Lebenshilfe Region Judenburg zur Verfügung gestellt werden. Je nach Bedarf werden die BewohnerInnen dabei im Alltag unterstützt. Teilzeitbetreutes Wohnen kann ein Zwischenschritt zum selbstständigen Leben ohne Betreuung sein, oder es wird durch die individuelle Unterstützung langfristig das Wohnen in der eigenen Wohnung ermöglicht.


 Trainingswohnungen
Der Leitgedanke dieses Betreuungsmodells ist, Menschen mit Behinderung auf dem Weg in ihr eigenständiges Leben zu unterstützen. Die individuelle Begleitung orientiert sich an der Selbstbestimmung, der Eigenverantwortlichkeit, den persönlichen Vorstellungen und den Lebenszielen der BewohnerInnen. Im Regelfall wird eine Trainingswohnung auf die Dauer von zwei Jahren befristet angeboten.


 Mobile Dienste
Die Hauptaufgaben der so genannten mobilen Begleitung liegen einerseits in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung, die zu Hause betreut werden und andererseits in der Entlastung der pflegenden Familienangehörigen (Familienentlastung und Freizeitassistenz). Die Betreuung von Menschen mit Behinderung, die in einer eigenen Wohnung leben, wird im Rahmen der so genannten Wohnassistenz gewährleistet.