Aktuelles

Lebenshilfe-Award: Grete Gruber ausgezeichnet

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung, am Abend des 11. Oktober 2018, wurde der 3. Lebenshilfe-Award verliehen. Die Vorstellung des neuen Dorfladens, sowie die Ehrungen langjähriger KundInnen waren weitere Highlights.

„Grete Gruber steht mit so viel sozialem Engagement hinter ihren vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, sei es zum Beispiel beim Roten Kreuz, im Spital oder im Vinzi Markt, dass sie ganz sicher die Richtige für diesen Award ist“, so Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner in ihrer Laudatio. Der Lebenshilfe-Award wurde heuer zum 3. Mal in Folge verliehen. Es ist eine Auszeichnung für Menschen und Betriebe der Region, die im Besondern mit der Lebenshilfe Region Judenburg verbunden sind. Grete Gruber, ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Judenburg, und nun Trägerin des Awards, fand in ihrer Dankesrede lobende Worte: „Es ist eine Freude, zu sehen, mit wie viel Engagement bei der Lebenshilfe gearbeitet wird. Danke dafür!“

Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie „Bericht der Obfrau“, „Bericht des Kassiers“ und „Entlastung des Vorstandes“, wurden an diesem Abend auch Statutenänderung bezüglich Datenschutz, Sektion Sport und Corporate Governance der Lebenshilfe Österreich beschlossen. Einen kurzweiligen, aber informativen, teils erschreckenden Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich, brachte Rechtsberaterin Mag. Elke Mori: „In nur 3 Punkten wurde Österreich seit der Ratifizierung im Jahr 2008 von der zuständigen Kommission gelobt, in 50 Punkten kritisiert“. Ein großer Kritikpunkt galt dabei dem Thema „Recht auf Arbeit und Beschäftigung.“

Das Motto der Lebenshilfe Region Judenburg im Bereich „Arbeit & Beschäftigung“ lautet nun schon seit mehreren  Jahren „Raus aus den Werkstätten, rein in die Gesellschaft/Wirtschaft.“ Mit der Eröffnung des Ausgliederungsprojektes „Dorfladen Fohnsdorf“, am 2. Juli 2018, geht die Lebenshilfe einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und schafft seit 2015 eigene Betriebe, in denen Menschen mit Beeinträchtigung ihre Fähigkeiten nutzen und weiterentwickeln können. „Im Dorfladen haben derzeit 9 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung die Möglichkeit,  ihre Fähigkeiten, unter normalisierten Bedingungen, einzubringen. Weiters bilden wir einen Lehrling aus und zwei Frauen konnten wieder in den Arbeitsmarkt eingliedert werden“, weiß Petra Thurner, Standortleiterin des neuen Geschäftes, in welchem bäuerliche Produkte und biologische Lebensmittel erhältlich sind.

Den offiziellen Abschluss des Abends bildeten einmal mehr die Ehrungen langjähriger KundInnen. Obfrau Sandra Rinofner überreichte gemeinsam mit LAbg. Hermann Hartleb und Finanzstadtrat Christian Füller Urkunden und Geschenke an die sichtlich stolzen KundInnen. Einen zusätzlichen Bonus stellte heuer die Anwesenheit eines regionalen Fernsehteams dar, welches Interviews mit Obfrau, der Award-Trägerin Grete Gruber und den beiden Selbstvertretern, Martin Pichler und Daniel Gamweger, führte.

Chaudoire-Stiftungsrat auf Tour: Lebenshilfe hinterlässt guten Eindruck

Am 7. September erhielten wir Besuch vom Rat der namhaften „Rudolf-Chaudoire-Stiftung“. Die Lebenshilfe Region Judenburg zählt seit vielen Jahren zum Kreis der „Geförderten“, welcher aus zahlreichen sozialen und kulturellen Projekten und Organisationen in Österreich, Deutschland und der Schweiz besteht.

Nach einem Kennenlernen im Lebenshilfe-Wohnhaus Zeltweg, bei welchem Obfrau Sandra Rinofner gemeinsam mit kaufm. Geschäftsführer Mag. Jörg Neumann die Stiftungsräte samt Begleitung auf den neuesten Stand der Lebenshilfe-Arbeit brachte, ging es anschließend in den Dorfladen Fohnsdorf, unserem jüngsten Ausgliederungsprojekt. Die Delegation zeigte sich begeistert vom Konzept des Geschäftes und ließ es sich nicht nehmen, nach Herzenslust einzukaufen.

Wir sagen DANKE für die langjährige finanzielle Unterstützung! Die im Vorjahr gespendete Summe in der Höhe von 10.000 Euro kommt zur Gänze den Kindern der Allgemeinen Sonderschule Judenburg zugute. „Mit dem Geld werden die verschiedensten Therapie-Maßnahmen bezahlt, angefangen bei Ausflügen bis hin zu speziellen Heilbehelfen“, so Rinofner.

Benefizbrunch der Lazarus Union brachte 3.000 Euro für Lebenshilfe

Am 27. August 2018 wurde Obfrau Sandra Rinofner ein Spendenscheck in der Höhe von 3.000 Euro überreicht. Die von der international tätigen Lazarus Union organisierte Benefizveranstaltung im Mai brachte dieses Geld ein.

„Als Vertreterin der Lebenshilfe Region Judenburg bedanke ich mich bei allen Anwesenden und bei allen, die uns unterstützen“, eröffnete Sandra Rinofner die Pressekonferenz, welche im  Dorfladen Fohnsdorf stattfand. Auch der sogenannte Benefizbrunch, welcher bereits im Mai über die Bühne ging, wurde in Fohnsdorf veranstaltet. Lazarus Union, Bundesheer und Freiwillige Feuerwehr zeichneten sich dafür verantwortlich. Der Erlös daraus wurde gespendet.

„Dieser bescheidene Beitrag soll eine Unterstützung für die Lebenshilfe sein, welche hervorragende Ergebnisse in der Ausbildung von Menschen mit Behinderungen liefert“, lobte Walter Martetschläger, Mitglied der karitativen Lazarus Union. Martetschläger bedankte sich bei allen Sponsoren und beim Bürgermeister der Gemeinde Fohnsdorf, Gernot Lobnig, der leider an diesem Tag verhindert war. Ein besonderer Dank gebührte jedoch dem Betriebsratsvorsitzenden der Voestalpine, Alois Madenberger. Ihm wurde der „Große Goldene Ehrenstern“ der Lazarus Union für seinen „Einsatz im Dienste der Mitmenschen“ verliehen.

Bevor sich die Gäste an dem liebevoll angerichteten Dorfladen-Buffet labten, beendete Martetschläger den offiziellen Teil der Spendenübergabe: „Wir sichern Ihnen, liebe Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg – getreu unserem Leitmotiv „Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Demut und Toleranz“ – weiterhin unsere Unterstützung zu.“

DANKE!

Sommerfest 2018: Ob Regen oder Sonnenschein - wir feiern trotzdem

"Sommer- oder doch Regenfest", diese Frage musste sich Martin Pichler, Selbstvertreter und Hauptorganisator der Veranstaltung, am Nachmittag des 24. August stellen. Egal, gefeiert wurde trotzdem!

Ein Sommerfest für KundInnen und Angehörige der Wohnungen und des Gresslhauses sollte es sein, soviel stand bereits im Frühling fest. Nachdem dann die Entscheidung für Ort, Datum und Uhrzeit fiel, mussten Einladungen organisiert und verteilt werden. Martin Pichler wusste genau, was er wollte, er brauchte nur die nötige Unterstützung, um seine Vorstellungen eines Sommerfestes umzusetzen.

Der Regen machte ihm und seinem Team jedoch am Veranstaltungstag, kurz vor Beginn des Festes, einen Strich durch die Rechnung. So wich man "einfach" kurzerhand vom Garten in den Besprechungsraum der Verwaltung aus.

Martin Pichler, Selbstvertreter für den Bereich Wohnen und Freizeit, sowie Günter Wilding, Standortsprecher der Wohnungen, begrüßten die Gäste aufs Herzlichste. Diese konnten sich bei Gulasch, Kaffee und Kuchen wunderbar unterhalten. Auch Obfrau Sandra Rinofner ließ sich das Fest nicht entgehen. Später, als der Regen aufhörte, wanderten Gäste und Organisationsteam kurzerhand wieder in den Garten und ließen das Fest ausklingen. Danach hieß es für Martin Pichler und sein Team: Aufräumen. Tja, auch das gehört zu einer Veranstaltung.

Unsere Überraschungsfahrt 2018

König, Priester, Ritter, Knappe und ein Hofnarr. Eine Prinzessin und eine Vorkosterin durften natürlich auch nicht fehlen. Dann noch ein Ritteressen und eine Panoramafahrt auf dem See – so lässt sich die diesjährige Überraschungsfahrt zusammenfassen.

Unsere Fahrt in Blaue führte KundInnen und Eltern der Lebenshilfe Region Judenburg heuer an den Millstättersee. Zuvor machten wir Halt im Mittelalter auf der Burg Sommeregg. Im Rittersaal der Burg befindet sich Mitteleuropas größtes Foltermuseum, welches mehr als 100 originalgetreue Ausstellungsstücke, beherbergt. Nach dieser eher schaurigen Besichtigung, die auch von dem Einen oder Anderen ausgelassen wurde, schritten wir zur Tafel.

Für beste Unterhaltung sorgte dabei der Burgvogt, der uns in die mittelalterliche Art und Weise des Speisens einführte und unseren Heinz zum König ernannte. Natürlich durfte auch eine Prinzessin nicht fehlen, für Riesengelächter sorgten noch Priester, Ritter, Knappe und der Hofnarr, welche allesamt von unseren TeilnehmerInnen in bester Schauspielmanier dargestellt wurden. Dann brachte man in historischen Gewändern das Essen auf Holzsänften zu Tisch. Silvia übernahm die Rolle der Vorkosterin für den König – auch ohne Besteck hat es allen wunderbar gemundet.

Im Anschluss an das lustige Ritteressen gab es bei angenehmen Temperaturen eine schöne Panoramafahrt auf dem Millstättersee. Gegen 17 Uhr ging es über die Turrach dann wieder Richtung Heimat.

Text Karin Krainer

"Runde für Runde" für die Lebenshilfe

Am Nachmittag des 27. Juni 2018 veranstaltete die VS Pusterwald, unter der Leitung von Dir. Andrea Beeren, einen Benefizlauf. Sponsoren konnten im Vorfeld Geld für Laufrunden spenden, welche die 18 SchülerInnen der Volksschule, mit Unterstützung der Kindergartenkinder, im Turnsaal zurücklegten.

Volksfestähnliche Stimmung herrschte an diesem Nachmittag im Turnsaal der VS Pusterwald. Zahlreiche Eltern, Angehörige und BewohnerInnen des Ortes waren gekommen, um die Kinder anzufeuern.

Insgesamt legten die Kinder 600 Runden zurück und „erliefen“ eine beachtliche Summe von 2.409,10 Euro. Das gesamte Geld kommt den KundInnen der Lebenshilfe-Werkstätte Wasendorf zugute. Obfrau Sandra Rinofner bedankte sich bei den Kindern, Sponsoren, Organisatoren und Eltern für diese tolle Veranstaltung und lud die SchülerInnen ein, die Werkstätten der Lebenshilfe Region Judenburg zu besuchen: "Besonders unser Sinnesgarten am Kohlplatz ist ein echtes Erlebnis".

Bereits im Frühjahr hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, sich ein Bild von den Holzarbeiten am Lebenshilfe-Standort Wasendorf machen. Die BetreuerInnen der Werkstätte mit angeschlossener Tischlerei, allen voran Karl Peinhaupt, der selbst in Pusterwald zuhause ist, organisierten einen Besichtigungs- und Spieletag für die Kinder. "Wir bleiben sicherlich weiterhin in Kontakt", so Peinhaupt, der mit einigen KundInnen und KollegInnen auch beim Benefizlauf vor Ort war.

3000 Euro für KundInnen des Standortes Zeltweg

Am 25. Juni 2018 durfte Obfrau Sandra Rinofner eine großzügige Spende der voestalpine - Standort Zeltweg entgegen nehmen. Mag. Helmut Kreiter und Dr. Thomas Stocker, vom Management voestalpine Weichensysteme GmbH, ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den beiden Betriebsräten, Gerald Pirkopf und Alois Madenberger, den Spendenscheck persönlich zu überreichen.

MitarbeiterInnen der voestalpine VAE, voestalpine Weichensystem und voestalpine SIGNALING spendeten im Rahmen der Weihnachtsfeier 2017 Geld für den guten Zweck. Der gespendete Betrag wurde von der voestalpine-Geschäftsführung auf die runde Summe von 3000 Euro aufgestockt und am 25. Juni 2018 in Form eines symbolischen Schecks an die Obfrau Sandra Rinofner überreicht.

Als kleines Dankeschön für die Spende führte Markus Rinner, Standortleiter der Werkstätte Zeltweg, durch das Gebäude. Im Besonderen wurden Töpferei und Weberei besichtigt. Die Herren zeigten sich sehr interessiert und so kamen Fragen zu Themen wie „Arbeiten im Alter“, „Lohn statt Taschengeld“ oder den Projekten der Lebenshilfe Region Judenburg auf.

Das Geld kommt den Kundinnen und Kunden am Lebenshilfe-Standort Zeltweg zugute. So werden unter anderem eine taktile Armband-Uhr für einen sehbeeinträchtigen jungen Mann oder Utensilien zur Unterstützung autistischer KundInnen angeschafft.

Medaillenregen bei den Nationalen Sommerspielen 2018

Mit insgesamt 27 Medaillen kehrten die SportlerInnen der Lebenshilfe Region Judenburg von den Nationalen Sommerspielen von Special Olympics in Vöcklabruck, die von 7. bis 12. Juni stattgefunden haben, nach Hause zurück. Am 20. Juni empfing die Lebenshilfe Region Judenburg  "ihre" erfolgreichen SportlerInnen.

Bei den 7. Nationalen Special Olympics Sommerspielen, die unter dem Motto „Brücken bauen“ stattfanden, wurden Wettkämpfe in 18 Sportarten ausgetragen. Die 19 SportlerInnen der Lebenshilfe Region Judenburg sind in den beiden Sportarten Schwimmen und Stocksport in den unterschiedlichen Bewerben angetreten – begleitet und unterstützt wurden sie dabei von 5 BetreuerInnen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Unser Sport-Team ist mit insgesamt 27 Medaillen nach Hause zurückgekehrt.

Der Medaillen-Spiegel sieht so aus:

  • 4 Goldmedaillen
  • 9 Silbermedaillen
  • 14 Bronzemedaillen
     

Wir gratulieren allen SiegerInnen und bedanken uns beim gesamten Sport-Team für ihre Teilnahme!

Steirischer Vorlesetag - wir waren mit dabei

KundInnen und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Region Judenburg haben sich am 2. Steirischen Vorlesetag, der am 9. Juni im und rund um das LKH Judenburg stattfand, beteiligt.

Am 9. Juni stand das Vorlesen im Mittelpunkt. Unser Bistro Judenburg war "Stützpunkt" des 2. Steirischen Vorlesetages, der von Ines Eder, Leiterin der Stadtbibliothek Judenburg, organisiert wurde. Zu Beginn trafen sich alle Vorlesepaten im Bistro und besprachen den gesamten Ablauf. Höhepunkte  waren die Lesungen von Pfarrer Mag. Martin Trummler, dem Bücherhelden Fynn dem Fuchs - mit Verena Sailer und ihrem Sohn Timon, sowie die Abschlusslesung im  Bistro Judenburg, die Thomas Lexer vor zahlreichen ZuhörerInnen im wunderschönen Gastgarten des Bistros zum Besten gab.

Lebenshilfe Region Judenburg
St. Christophorusweg 15
8750 Judenburg
Tel: +43 (0)3572 83295
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