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"Step by Step" in Richtung Fix-Anstellung

Schritt für Schritt sollen Menschen mit Behinderungen durch das Pilotprojekt Step by Step II in den Arbeitsmarkt integriert werden. Fünf KundInnen der Lebenshilfe Region Judenburg nehmen an dem vom Sozialressort des Landes Steiermark geförderten Projekt teil. Einer davon ist Stefan Schuster.

Stefan Schuster, Kunde der Lebenshilfe Region Judenburg, arbeitet seit Anfang des Jahres in einem urigen Gasthaus etwas außerhalb des Ortes Fohnsdorf. In diesem familiär geführten und bodenständigen Gastronomiebetrieb, mit dem allseits bekannten Namen „Der Eisenbeitl“, fand am 13. März 2019 im Beisein von Soziallandesrätin Mag. Doris Kampus und VertreterInnen der Lebenshilfen aus Judenburg, Knittelfeld, Trofaiach und Graz eine Pressekonferenz statt.

„Die Steiermark ist seit vielen Jahren Vorreiterin in der Behindertenhilfe. Mehr Menschen mit Behinderungen in die wirkliche Arbeitswelt zu bringen, ist eines der aktuell wichtigsten Ziele“, betonte Soziallandesrätin Mag. Kampus. „Mit der Lebenshilfe haben wir einen professionellen Partner, der innovative Wege geht, die wir vom Sozialressort des Landes unterstützen“. Im Projekt Step by Step II können Menschen mit Behinderungen und Unternehmen ohne soziales Risiko herausfinden, ob die Zusammenarbeit klappt.

19 Stunden pro Woche arbeitet Stefan Schuster derzeit im „Eisenbeitl“. Auch samstags und sonntags ist er im Einsatz. „Sowohl in der Küche, als auch im Service entwickelt Stefan ungeahnte Fähigkeiten“, meint Ulfried Eisenbeitl , der Besitzer des Gasthauses sichtlich stolz. Stefan wird von seinem Mentor mit Eigenschaften wie „pünktlich, engagiert und lernwillig“ gelobt. Das Selbstbewusstsein des jungen Mannes ist während der kurzen Zeit bereits gestiegen und er hat eine enorme persönliche Entwicklung durchgemacht.

Stefan selbst schwärmt vor allem vom wertschätzenden Umgang innerhalb des Familienbetriebes: „Ich komme immer gerne zur Arbeit.“ Seine Zeit in der Lebenshilfe davor war vielfältig und reichte vom Restaurant „Neuer Marktwirt“ über die Tischlerei bis hin zur Dienstleistungsgruppe. Praktika, interne Schulungen und Coachings bereiteten den 23-Jährigen aber gut auf einen Job in der freien Wirtschaft vor.

Stefan und vier weitere Projekt-TeilnehmerInnen werden auch weiterhin von der Lebenshilfe Region Judenburg begleitet. Regelmäßige Besuche durch eine Mitarbeiterin in allen fünf Partnerbetrieben sollen Problemen vorbeugen, offene Fragen beantworten und schließlich eine endgültige Anstellung der Projekt-Teilnehmer zur Folge haben. Die Betriebe bezahlen nur einen geringen finanziellen Beitrag in das Projekt ein und stellen einen innerbetrieblichen Mentor zur Verfügung.

„Der größte Unterschied zu bisherigen Eingliederungsversuchen in den ersten Arbeitsmarkt ist, dass Menschen mit Behinderungen durch das Projekt länger Zeit haben, um den Betrieb und die Tätigkeitsfelder kennen zu lernen, ohne – wie bisher – auf die Leistungen der Behindertenhilfe verzichten zu müssen“, erklärt Mag. Jörg Neumann, kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Region Judenburg. „Außerdem sind die Teilnehmer während des Projektes bereits kollektivvertraglich beschäftigt und haben somit Anspruch auf Sozialversicherung“, so Mag. Neumann. Spätestens bei Projektende, Mitte 2021, sollen die Teilnehmer vom jeweiligen Betrieb übernommen werden. Geschieht dies vorher, kann nachbesetzt werden. Interessierte Firmen sollen sich bei der Lebenshilfe Region Judenburg melden.

Für Stefan sieht es sehr gut aus. Sein Mentor Ulfried Eisenbeitl ist zufrieden mit Stefan und seiner Arbeit. Wer den Betrieb, in dem Stefan arbeitet, unterstützen möchte, kann gerne als Gast dorthin kommen. Ein Besuch zahlt sich kulinarisch auf jeden Fall aus, bietet doch die Karte bodenständige Schmankerl und vor allem noch gute, alte Hausmannskost.

Web: www.mooswirt.com

Mehr Infos zum Projekt gibt's hier: https://www.lebenshilfe-judenburg.at/projekte/step-by-step/

Einladung zum Ostermarkt der Werkstätte Kohlpatz am 10. April

Die Vorbereitungen für unseren Ostermarkt laufen auf Hochtouren! Kräuterkisterl, Frühlingsgestecke und eine Vielzahl an handgefertigten Dekorationsartikeln sind nur einige der Erzeugnisse, welche KundInnen der Gartengruppe in mühevoller Kleinarbeit herstellen. Auch in der Küche der Werkstätte Kohlplatz wird fleißig produziert. Schritt für Schritt werden die Rezepte für Reindling, Pinze und Co besprochen, bevor sich KundInnen und BetreuerInnen ans Werk machen. BesucherInnen des Ostermarktes können sich auf kreative Geschenkideen, tolle Osterprodukte und kleine Kostproben aus der Küche freuen!

Generalsekretärin der Lebenshilfe Steiermark zu Besuch

Eine kleine Delegation der Lebenshilfe Region Judenburg begleitete die Generalsekretärin der Lebenshilfe Steiermark, Regina Senarclens de Grancy, am Vormittag des 8. März 2019 bei einer Tour durch die trägereigenen Projekt-Standorte.

Nachdem am Vormittag das Bistro Judenburg, der Dorfladen Fohnsdorf und der Nahversorger Nah&Frisch Murkauf besucht wurden, stand als Abschluss ein gemeinsames Mittagessen mit Geschäftsführung, Vorstand und Selbstvertreter Daniel Gamweger im Lebenshilfe-Restaurant Neuer Marktwirt auf dem Programm. Senarclens de Grancy zeigte sich von allen vier Ausgliederungsprojekten begeistert, besonders toll fand sie das Konzept des neuen Dorfladens in Fohnsdorf.

Das Motto „Raus aus den Werkstätten und rein in die Wirtschaft“ wird auch im neuen Dorfladen umgesetzt. Dort haben neun Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, einer sinnstiftenden und dem Gemeinwohl dienenden Arbeit – mitten in der Gesellschaft – nachzugehen. Auch schwerer beeinträchtige KundInnen finden dort ihren Platz. Sie können sich bei Bedarf zurückziehen oder aber auch im Verkauf mitarbeiten.

Spende: 2.500 Euro in Form von Spar-Gutscheinen

Im Rahmen der Wiedereröffnung von "Spar Judenburg" am 6. März 2019 erhielt die Lebenshilfe Region Judenburg eine Gutschein-Spende in der Gesamthöhe von 2.500 Euro.

Christoph Holzer, Geschäftsführer von Spar Steiermark, überreichte den symbolischen Scheck im Beisein zahlreicher Wiedereröffnungsfeier-Gäste an Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner mit den Worten: "Wir wollen etwas zurück geben." Danke!

Waffeln und Glühwein für die Lebenshilfe – Teil 5

Obfrau Sandra Rinofner durfte am 24. Januar 2019 wieder eine Spende an die Lebenshilfe vom Seniorenbund Obdacherland in Empfang nehmen. Diesmal wurde ins Ausgliederungsprojekt Bistro Judenburg geladen.

Bereits zum fünften Mal in Folge nutzte der Seniorenbund den Obdacher Marktadvent, um Waffeln, Glühwein und Punsch zu Gunsten der Lebenshilfe Region Judenburg zu verkaufen. Dabei kam die stolze Summe von 900 Euro zusammen, welche Obfrau Sandra Rinofner am 24. Januar 2019 im Beisein von Vorstandsmitglied Dr. Sonja Mosser in Empfang nehmen durfte. Danke!
 

„Im März wird unsere Terrasse hier umgebaut, sie wird einerseits behindertengerecht gemacht und auch etwas vergrößert“, so Rinofner. Die kleine Delegation des Seniorenbundes zeigte sich begeistert vom Projekt der Lebenshilfe und wurde mit einer Kostprobe des berühmten Bistro-Baustein-Toast verwöhnt.

Wenn die Geschenke bereits vor Weihnachten verteilt werden

Der ÖAAB Weißkirchen besuchte auch heuer wieder die Lebenshilfe-Werkstätte Kohlplatz. Man kam nicht mit leeren Händen. Die Freude beim gesamten Team war groß.

VertreterInnen des ÖAAB Weißkirchen, unter ihnen Michaela Kogler, Mario Leitner und Stefan Stuhlpfarrer sowie Ortsobmann Markus Tafeit, besuchten am 11.12.2018 die Lebenshilfe-Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau). Alle KundInnen und BetreuerInnen des Standortes erhielten liebevoll vorbereitete Weihnachtspackerl. Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner und Standortleitung Mag. Brigitte Rieser bedankten sich für diese Initiative, welche in der Form heuer zum zweiten Mal stattfand.

Die Werkstätte Kohlplatz bietet derzeit 38 Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit einer Beschäftigung beziehungsweise Betreuung in unterschiedlichen Bereichen. Die Schwerpunkte am größten Standort der Lebenshilfe Region Judenburg liegen in Garten und Küche. Sowohl das Herstellen von Produkten für den Verkauf als auch praxisorientiertes Arbeiten in diesen beiden Tätigkeitsfeldern stehen im Mittelpunkt. Auch Menschen mit schweren geistigen und körperlichen Einschränkungen finden am Standort individuelle Betreuung. In der Basalen Gruppe steht die Teilhabe am Leben – am und außerhalb des Standortes – im Vordergrund.

Strahlende Kinderaugen: Nikolaus brachte gebackene Krampusse

Aufregung und Vorfreude standen den Kindern der Allgemeinen Sonderschule und der Volkschule der Stadt Judenburg am Morgen des 6.12.2018 ins Gesicht geschrieben.

"Die Kinder wissen, dass heute ein besonderer Gast kommt", so Sandra Rinofner, Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg und selbst Mutter eines behinderten Sohnes. Der Elternverein der Volkschule hat auch heuer wieder Geschenke besorgt, die der Nikolaus den Kindern im Rahmen einer gemeinsamen Feier überreicht hat. "Das Gemeinsame ist wichtig, die Zusammenarbeit zwischen Volksschule und der Allgemeinen Sonderschule soll weiter intensiviert werden“, so Rinofner.

Bevor die herrlich duftenden Germteig-Krampusse in Empfang genommen werden durften, mussten die Kinder noch eine Frage beantworten: "Wisst ihr, wer der Heilige Nikolaus war?" Und da hieß es: "Er war ein guter Mann" und "er brachte den Menschen Geschenke." Offensichtlich waren die Kinder gut informiert, der Nikolo vor Ort zufrieden – wurden zu seinen Ehren doch auch Lieder vorgetragen – und so stand dem Verteilen der Geschenke nichts mehr im Wege

Geburtshilfeabteilung LKH Judenburg: 420 Euro für Gala-Bau-KundInnen

Schon seit einigen Jahren engagieren sich die Krankenschwestern und Hebammen der Gebärstation Judenburg für den Lebenshilfe-Standort Gala-Bau.

Eine kleine Delegation der Geburtshilfeabteilung des LKH Judenburg stattete am Vormittag des 3. Dezember 2018 unserem Standort Werkstätte Kohlplatz (Gala Bau) einen Besuch ab und überreichte eine Spende in der Höhe von 420 Euro. "Heuer konnten wir leider euren traditionellen Adventmarkt Ende November nicht besuchen", so Helga Pogrielz vom LKH Judenburg. Dafür wurde dann im Rahmen der Spendenübergabe noch eingekauft. Und mit Kaffee und Kuchen bedankten sich Standortleiterin Mag. Brigitte Rieser und Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner herzlich.

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